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Marco Polo - ausgewählte Touren und Ausflugstipps

Übersichtskarte

In folgenden fünf Regionen stellen wir Ihnen ausgewählte Touren und Ausflugstipps genauer vor:

Mecklenburgische Seenplatte
Entdecken Sie die seenreiche, im Nordosten Deutschlands gelegene Landschaft, die sich von Lübeck über Schwerin bis hin zur Müritz erstreckt.

Sauerland
Bewandern Sie die im Süden Westfalens liegende Mittelgebirgslandschaft, die von Buchen- und Fichtenwäldern geprägt ist.

Harz
Erkunden Sie die ausgedehnten Wälder sowie die ausgeprägte Flora und Fauna dieser Region in der Mitte Deutschlands.

Dresden
Begeben Sie sich auf Entdeckungstour abseits der touristischen Hotspots Dresdens und erleben Sie die natürlichen Seiten der Stadt.

Bodensee
Genießen Sie die einzigartige Natur am Bodensee und in der umgebenden Region im nördlichen Alpenvorland.

Weitere Touren und Ausflugstipps finden Sie unter www.marcopolo.de.

Entdecken Sie die seenreiche, im Nordosten Deutschlands gelegene Landschaft, die sich von Lübeck über Schwerin bis hin zur Müritz erstreckt.

Mecklenburgische Seenplatte

Tour:

Radeln in die geschützte Natur

Von wegen Ruhe: Es piepst, zwitschert, zirpt, klopft und summt überall. Schaut man nach oben, kreisen See- und Fischadler über den Baumwipfeln. Der Müritz-Nationalpark mit seinen Seen, Wäldern und Mooren bietet unberührte Natur, er ist Tummelplatz von Wildschweinen und Rothirschen und im Herbst Rastplatz für Tausende von Kranichen. Eine Radtour durch einen Teil des Nationalparks wird jeden Naturliebhaber begeistern.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Mecklenburgische Seenplatte

Radeln in die geschützte Natur

Art der Tour: Radtour
Dauer: 1 Tag
Reine Fahrzeit: 2 Stunden
Strecke: 30 km

Start: Waren
Ziel: Bolter Mühle

Kosten: Für 2 Personen: Ticket Nationalparkbus 18 Euro, Museums-eintritt 4 Euro, Mittagessen 40 Euro, Kaffeetrinken 20 Euro
Mitnehmen: Fernglas, Sonnenschutz, Regenjacke, Mückenschutzmittel
Achtung: Wegmarkierungen: grünes Fahrrad bzw. blaue Müritz auf weißem Grund Die Busse für die Rückfahrt nach Waren verkehren Ende April bis Ende Sept. stündlich, der letzte ab Bolter Mühle fährt um 17.05 Uhr.

Von wegen Ruhe: Es piepst, zwitschert, zirpt, klopft und summt überall. Schaut man nach oben, kreisen See- und Fischadler über den Baumwipfeln. Der Müritz-Nationalpark mit seinen Seen, Wäldern und Mooren bietet unberührte Natur, er ist Tummelplatz von Wildschweinen und Rothirschen und im Herbst Rastplatz für Tausende von Kranichen. Eine Radtour durch einen Teil des Nationalparks wird jeden Naturliebhaber begeistern.

10.00 Uhr
Startpunkt der Tour ist Waren. Vom Zentrum radeln Sie bis zur Specker Straße, die nach Federow führt, einem der Tore in den Müritz-Nationalpark. In der Nationalpark-Information fesselt ein Bildschirm Ihre Aufmerksamkeit. Er überträgt Livebilder aus einem nahe gelegenen Fischadlerhorst. Vorbei an der Hörspielkirche radeln Sie nun auf dem bitumierten Weg ins Naturparadies. Gäbe es nicht andere Naturinteressierte, wären Sie von nun an mit Adlern, Wildscheinen, Hirschen und allerlei Kleingetier ganz allein. In der Kernzone des Müritz-Nationalparks wird die Natur sich selbst überlassen. Weiter fahren Sie durch die flache, zum Teil leicht gewellte Landschaft nach Schwarzenhof, in der dortigen Nationalpark-Information schauen Sie sich die Naturfotografien des in der Seenplatte lebenden Tierfotografen Peter Wernicke an. Und weiter geht es durch die pure Natur, immer schön langsam, um nichts zu übersehen oder zu überhören. Die Wasserläufe zwischen den Seen haben Biber und Fischotter in Besitz genommen, die sich aber gut verstecken. Im Frühjahr zur Laichzeit werden die Moore und Verlandungszonen der Gewässer zur Konzertbühne für Tausende von Moorfroschmännchen, ein beeindruckendes und vor allem lautstarkes Spektakel!

Sie erreichen Speck: Hier beeindrucken die kleine Dorfkirche mit ihrer farbigen Holzbalkendecke und die 15 m hohe Sommerlinde mit dem beachtlichen Stammumfang von 9,20 m. 800 Jahre alt soll der Baumriese sein. Die als „Specker Schloss“ bekannte einstige Jagdresidenz, die bis zum DDR-Ende als Urlaubsheim für Armee-Offiziere diente, steht schon seit vielen Jahren leer und verfällt. Hinter dem Ortsausgang Speck weist ein Schild zum Priesterbäker See. Ein etwa 300 m langer Holzsteg führt durch morastigen Erlenwald direkt an das sonst unzugängliche Seeufer. So lässt sich die einzigartige Moorvegetation trockenen Fußes erkunden und erleidet keinen Schaden. Vom asphaltierten Weg sind es etwa 100 m bis zum Telekommunikationsturm Käflingsberg, der in 31 m Höhe eine Besucherplattform besitzt. Wenn Sie die 169  Stufen bewältigt haben, liegt Ihnen die wildromantische Landschaft zu Füßen. Der Blick schweift über die drei Specker Seen bis zur Müritz. Und mit etwas Glück sehen Sie über den Wipfeln der Bäume See- und Fischadler kreisen, im Herbst ertönt das Trompeten der Kraniche. Zu Tausenden fliegen die Königsvögel aus den nördlichen Brutgebieten ein, um nach ausgiebiger Rast in ihre südlichen Winterquartiere weiterzureisen. Ein unbeschreibbares Erlebnis!

13.00 Uhr
Endlich Pause! Das rufen die meisten, nachdem sie – weiter auf der Straße nach Süden – Boek erreicht haben. Die haben Sie sich nach dem Strampeln und den zahlreichen Naturerlebnissen aber auch verdient. Nach der Stärkung in einem der Restaurants des Orts schauen Sie im Gutshaus in den Natur- und Souvenirladen, in das Dorfmuseum mit Zeugnissen aus vergangenen Zeiten und im ersten Stock in das Zinnfigurenmuseum.

15.00 Uhr
Von Boek aus radeln Sie noch ein Stück weiter in südlicher Richtung zur Bolter Mühle (tgl. | Bolter Schleuse 1 | Tel. 039823 27 04 00 | www.boltermuehle.de). Die ehemalige Wassermühle, 1665 vom Johanniterorden gegründet und heute eingerahmt von mehreren Fischteichen, gehört zu den ältesten Profanbauten der Region. Nach dreijähriger Sanierung öffnete sie im Jahr 2013 als Hotel, Restaurant und Café. Trinken Sie hier noch einen Kaffee, bevor die Tour an dieser Stelle endet. Der Nationalparkbus bringt Sie und Ihr Fahrrad von hier in rund einer Stunde zurück zur Altstadt von Waren, dem Ausgangs- und Endpunkt Ihrer Radtour.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Mecklenburgische Seenplatte

Mehr Sehenswertes in der Region

Schloss Schwerin
Schloss Schwerin (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Der Fünfflügelbau gehört zu den herausragenden Bauwerken des Historismus. Im Schloss tagt der Landtag, und es gibt das Museum Schloss Schwerin. Nach der umfangreichen Umgestaltung zog die großherzogliche Familie am 26. Mai 1857 mit großem Pomp ein. Das Bischofshaus und das Große Neue Haus, beide am Terrakottaschmuck erkennbar, stammen noch aus dem 16. und 17. Jh. Sehenswert ist auch der Burggarten mit altem Baumbestand. Einen Blick hinter die Kulissen der Macht erhalten Sie mit der Schlossführung „Vom Keller bis zur Kuppel“ inklusive Besichtigung des Landtages und Aufstieg zum Schlossturm (April–Nov. Sa/So, Dez. So je 14 Uhr, tel. anmelden und Personalausweis mitnehmen!  | Tel. 0385 5 92 52 22 | www.schloss-schwerin.de).  

Ludwigslust
Schloss Ludwigslust (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Ein „Versailles von Mecklenburg“ schwebte Herzog Friedrich vor, als er Mitte des 18. Jhs. Schloss und Park Ludwigslust (15. April–14. Okt. Di–So 10–18, 15. Okt.–14. April 10–17 Uhr | www.schloss-ludwigslust.de) errichten ließ. Die Pläne waren für das arme Land aber einige Nummern zu groß – im über zwei Etagen reichenden Goldenen Saal konnte Reichtum nur vorgetäuscht werden, fast alles besteht aus bemaltem Pappmaché. Das Schloss wurde Museum für höfische Kunst und Wohnkultur des 18. und 19. Jhs. Die turmlose Kirche gegenüber erinnert mit ihrer Schauseite an einen griechischen Tempel. Der weitgehend von Peter Joseph Lenné geschaffene Schlosspark ist der größte in Mecklenburg-Vorpommern. Östlich der Schlossanlage entstand planmäßig die 40 km von Schwerin entfernte Stadt Ludwigslust (12 200 Ew., www.stadtludwigslust.de) mit zunächst barocken, später klassizistischen Häusern, heute eine der wertvollsten Stadtanlagen aus dem 18./​19. Jh. 41 komfortable Zimmer stehen im Hotel Erbprinz (Schweriner Str. 38 | Tel. 03874 2 50 40 | www.erbprinz-ludwigslust.de) bereit. Spezialitäten aus Sanddorn aus eigenem Anbau und in Bioqualität sind in der Sanddorn-Manufaktur (Friedrich-Naumann-Allee 26 | www.sanddorn-storchennest.de) zu haben.  

Warnow-Durchbruchtal
8 km von Sternberg rauscht und tost es fast wie im Gebirge. Wer die friedliche Warnow von Rostock her kennt, kann kaum glauben, wie wild sie sich auf den 2 km zwischen Groß Görnow und Klein Raden gebärdet. Ein Rundweg führt durch das 80 ha große Naturschutzgebiet.

Müritz-Nationalpark
Waren Müritz (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Seeadler, Fischadler, Schwarzstörche und viele andere seltene Vögel lassen sich im Müritz-Nationalpark beobachten. Wer dem insgesamt 322 km2 großen Areal mit Wäldern, Seen und Mooren einen Besuch abstattet, sollte deshalb nicht vergessen, ein Fernglas mitzunehmen. In der zweiten Oktoberhälfte rasten neben Grau- und Blässgänsen mehrere Tausend Kraniche in diesem Gebiet. Die markierten Wanderrouten haben eine Gesamtlänge von rund 450 km, das ausgeschilderte Radwegenetz ist rund 230 km lang. Ein Erlebnis sind Wanderungen mit Nationalpark-Rangern, die das Nationalparkamt kostenlos anbietet. Nationalparkamt Müritz | Tel. 039824 25 20 | www.mueritz-nationalpark.de  

Burg Schlitz
36 Denkmale und Steinsetzungen aus behauenen und rohen Findlingen verstecken sich in dem 180 ha großen Landschaftspark von Burg Schlitz in Hohen Demzin, der frei zugänglich ist. Das klassizistische Schloss von 1823 beherbergt ein zur exklusiven Hotelvereinigung Relais & Châteaux gehörendes luxuriöses (Hotel 20 Zi. | Hohen Demzin | Tel. 03996 1 27 00 | www.burg-schlitz.de) Verwöhnt werden die Gäste tagsüber in der Brasserie Louise (tgl.) und abends im Gourmetrestaurant im Wappen-Saal (Mi–So).

Stadtbefestigung Neubrandenburg
Mittelalterliche Romantik verspüren Sie bei einem Bummel entlang der alten Stadtmauer, die die Innenstadt wie ein Gürtel umschließt. Sie gilt als eine der besterhaltenen im Norden Deutschlands. Die 2,3 km lange Feldsteinmauer – Baubeginn war um 1300 – hat meist noch die ursprüngliche Höhe von bis zu 7,5 m. Im Abstand von etwa 30 m waren 56 Kampfhäuser in die Mauer eingefügt, Wiekhäuser genannt. 25 davon wurden bisher rekonstruiert. Besonders eindrucksvoll sind die vier im 14./​15. Jh. errichteten herrlichen Stadttore mit ihrem reichen Fassadenschmuck sowie der zinnengekrönte Fangelturm.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Bewandern Sie die im Süden Westfalens liegende Mittelgebirgslandschaft, die von Buchen- und Fichtenwäldern geprägt ist.

Sauerland

Tour:

Die Wasserfallschleife

Vom Bestwiger Ortsteil Ostwig steigen Sie durch den Wald zu Nordrhein-Westfalens einzigem natürlichem Wasserfall auf. Dieser führt nicht immer Wasser, was den Reiz der 18-km-Tour aber kaum mindert. Zurück nach Ostwig gelangen Sie über den Bestwiger Höhenweg mit zahlreichen Aussichtspunkten.

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Sauerland

Die Wasserfallschleife

Art der Tour: Wanderung
Dauer: 1 Tag
Reine Gehzeit: 4-5 Stunden
Strecke: 18 km

Start: Ostwig
Ziel: Ostwig

Mitnehmen: Verpflegung, Wanderkarte
Achtung: Wanderkarte erhältlich bei der Touristeninformation Bestwig (Rathausplatz 1)

Vom Bestwiger Ortsteil Ostwig steigen Sie durch den Wald zu Nordrhein-Westfalens einzigem natürlichem Wasserfall auf. Dieser führt nicht immer Wasser, was den Reiz der 18-km-Tour aber kaum mindert. Zurück nach Ostwig gelangen Sie über den Bestwiger Höhenweg mit zahlreichen Aussichtspunkten.

Vor der Sankt-Joseph-Kirche in Ostwig machen Sie sich auf den Weg. Es geht schon bald bergauf in den Wald, dessen Einsamkeit Sie bis zum Wasserfall nun nicht mehr loslässt. Sie durchqueren dichte Fichtenwälder, märchenhafte Buchenhaine und passieren großflächige Weihnachtsbaumkulturen. Ihr steter Begleiter auf dem ersten Teil der Strecke ist das Flüsschen Elpe – Naturgenuss pur! Zwischendurch erwarten Sie allerdings ein paar knackige Steigungen.

Nach ca. 10 km gelangen Sie zum Wasserfall. Den 20 m zu Tal stürzenden Bach bestaunen Sie von einer kleinen Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet Plästerlegge aus, was nichts anderes bedeutet als Plätscherfelsen.

Nach einem weiteren steilen Anstieg erreichen Sie den Bestwiger Ortsteil Wasserfall mit dem Freizeitpark Fort-Fun-Abenteuerland, um den Sie einen Bogen auf dem Bestwiger Höhenweg machen – ab Wasserfall folgen Sie dem „B“. Kurz hinter dem Ort lockt der 57 m hohe Stüppelturm – den erreichen Sie jedoch nur über das Fort Fun, denn er steht auf dessen Gelände.

Auf dem Höhenweg steigen sie nun langsam ab. Vom mehr als 700 m hohen Dörnberg geht es über das alte Bergmannsdörfchen Andreasberg durch den Wald zurück nach Ostwig. Von zahlreichen Aussichtspunkten entlang des Höhenwegs haben Sie einen beeindruckenden Ausblick auf die Gemeinden ringsum: Ramsbeck, Heringhausen und im Norden Bestwig. In Ostwig empfängt Sie schließlich das Flair-Hotel Nieder mit seiner Gartenterrasse – und vor der Tür einer großen Schuhbürste.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Sauerland

Mehr Sehenswertes in der Region

Latrop
Mehr ländliche Idylle geht nicht: 2004 wurde das malerische Dorf im Grünen mit nicht mal 200 Ew. „Bundesgolddorf“, 2006 folgte der zweite Platz sogar auf europäischer Ebene. Hier finden Sie die harmonische Quintessenz Sauerländer Architektur: Typisches Fachwerk und re­gionaler Schiefer zieren die gepflegten Häuser, im Sommer prangen an den Fassaden Kästen voller leuchtender Geranien. Auskunft: Latrop 65 | Tel. 02972 60 06www.latrop.de

Waldskulpturenweg
Der Wald als Kunstmuseum: Über 23 km führt der Weg Wanderer von Schmallenberg nach Bad Berleburg. Er besteht aus elf teilweise gewaltig dimensionierten Objekten am Wegrand, darunter der „Krummstab“ von Heinrich Brummack, der sich mit mehr als 2,5 t Aluminium direkt über den Weg beugt, oder das begehbare „Monument of the Lost Falcon“ des New Yorker Künstlers Alan Sonfist, ein fast 50 m breiter, aus aufgeworfener Erde gestalteter Falke. www.waldskulpturenweg.de

Mühlenkopfschanze
Das Willinger Wahrzeichen, die größte Großschanze der Welt. Im Winter kommen Zehntausende, um die internationalen Skisprungstars zu bejubeln. Die ganzjährig stattfindenden Führungen über die Anlage bringen Sie per Seilbahn und Aufzug auf den Anlaufturm, von wo aus sich die Springer beim Weltcup zu Tal stürzen. Nicht jeder Besucher hier oben möchte unbedingt mit ihnen tauschen. Eine „Anfahrtshocke“ (Ofenkartoffel mit Lachs) oder einen „Telemark“ (Schnitzel mit Pommes) serviert man Ihnen vor Ort im Café Aufwind (tgl. 10.30–18 Uhr | €), außerdem Kuchen, Eis und Brotzeitkleinigkeiten. Auf der Terrasse schauen Sie direkt auf die Schanze. Führungen Di und Fr 14 Uhrwww.weltcupschanze-willingen.de

Wildwald Vosswinkel
Wildwald Vosswinkel (DuMont Bildarchiv - Ralph Lueger) Es grunzt, schmatzt und quiekt zwischen den Bäumen: Der Wildwald Vosswinkel ist eine der schönsten Sauerländer Einrichtungen, um den Wald zu erkunden, der hier an manchen Stellen noch ein richtiger Urwald ist. Zwei Rundwege (jeweils 4,5 km) führen – ganz ohne Zäune – durch den stellenweise naturbelassenen Wald. Vorsicht, kreuzendes Wild! Unterwegs gibt es a Aussichtskanzeln und Infostationen, die unterhaltsam über den Wald und seine Bewohner informieren: Hirsche, Wildschweine, Greifvögel, Füchse oder Mufflons. Mehrmals täglich kann man Fütterungen miterleben; die Wildheger stehen den Besuchern anschließend Rede und Antwort. Außerdem: Waldshop, Waldgasthaus und Grillplätze, Seminarangebot in der Waldakademie. Bellingsen 5 | Arnsberg-Vosswinkel | März–Okt. tgl. 9–17, Nov.–Feb. Sa/So 10–15 Uhr | www.wildwald.de  

Altena
Burg Altena (DuMont Bildarchiv - Ralph Lueger) Die Stadt der Drahtzieher (18 000 Ew.) 15 km nördlich von Lüdenscheid prägt noch heute das Metall verarbeitende Gewerbe – mit den dazugehörigen Konsequenzen für das Stadtbild. Sehenswert ist das Deutsche Drahtmuseum (Fritz-Thomée-Str. 12 | Di–Fr 9.30–17, Sa/So 11–18 Uhr | www.deutsches-drahtmuseum.de). Über den Dächern thront die Burg Altena (Di–Fr 9.30–17, Sa/So 11–18 Uhr | www.burg-altena.de) aus dem 12. Jh., eine der berühmtesten Silhouetten des Sauerlands. 1912 wurde hier die erste dauerhafte Jugendherberge (Tel. 02352 2 35 22) der Welt eröffnet; auch heute können Sie noch in der Burg übernachten – allerdings nicht mehr in den Sälen von einst: Die sind mittlerweile ein Museum. Auch das abwechslunsgreich gestaltete Museum der Grafschaft Mark ist hier untergebracht. Das Burgrestaurant (So-Abend und Mo geschl. | Tel. 02352 28 84 | €–€€) entschädigt für den schweißtreibenden Aufstieg zur Burg mit reichhaltiger Kost.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern 

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Erkunden Sie die ausgedehnten Wälder sowie die ausgeprägte Flora und Fauna dieser Region in der Mitte Deutschlands.

Harz

Tour:

Mit Volldampf durchs Selketal

Auf dieser zweitägigen Rundtour, die mit einer nostalgischen Eisenbahnfahrt beginnt, lernen Sie auch das wildromantische Selketal kennen. In Alexisbad starten Sie dann zu Ihrer Wanderung, auf der Sie nicht nur ursprüngliche Natur erleben, sondern auch viel historische Technik. Märchenhafte Akzente setzen Burgen und Schlösser, Landschaftsparks und die mystische Teufelsmauer.

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Harz

Mit Volldampf durchs Selketal

Art der Tour: Wanderung mit Zugfahrt
Dauer: 2 Tage
Reine Gehzeit: 12 Stunden
Strecke: 70 km

Start: Quedlinburg
Ziel: Quedlinburg

Kosten: 250 Euro für 2 Personen für Essen und Übernachten; Selketalbahn Quedlinburg–Alexisbad 12 Euro/Person
Mitnehmen: Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung, Rucksackverpflegung, Picknick
Achtung: Für die Zugfahrt aktuellen Fahrplan beachten! Der historische Dieseltriebwagen fährt derzeit im Sommer ab Quedlinburg um 8.30 Uhr, die Dampflok um 10.30 Uhr.

Auf dieser zweitägigen Rundtour, die mit einer nostalgischen Eisenbahnfahrt beginnt, lernen Sie auch das wildromantische Selketal kennen. In Alexisbad starten Sie dann zu Ihrer Wanderung, auf der Sie nicht nur ursprüngliche Natur erleben, sondern auch viel historische Technik. Märchenhafte Akzente setzen Burgen und Schlösser, Landschaftsparks und die mystische Teufelsmauer.

Los geht es in der Frühe am Bahnhof von Quedlinburg. Die gemütliche Selketalbahn bringt Sie in 1 Stunde nach Alexisbad. Dort verlassen Sie das Bahnhofsgelände Richtung Norden und stehen schon bald vor dem alten Logierhaus. Das Gebäude, zuletzt ein Erholungsheim der Reichsbahn, besitzt morbiden Charme. Auf der anderen Seite der Straße (B 185) leuchtet gelb die Petrus-Kapelle, die Sie über eine Brücke erreichen. Nachdem Sie ein Stück flussabwärts gewandert sind, führt ein kleiner Pfad hinauf zu einem Felsen, wo das Friedensdenkmal hoch über dem Ort thront. Auf einer Parkbank können Sie den Blick auf Alexisbad genießen. Nach dieser Verschnaufpause geht es auf dem Bergrücken weiter. Auf den nächsten Kilometern folgen Aussichtspunkte mit atemberaubenden Blicken ins Selketal im halben Dutzend. Schon bald taucht mitten im Wald ein Monopteros auf, der Luisentempel. Im Anschluss folgen Sie dem „Pionierweg“. Auf diesem hat ein Magdeburger Pionierbataillon im Jahr 1900 einen abenteuerlichen Tunnel in eine Felsformation getrieben, den Sie nur in leicht gebückter Haltung durchqueren können. Danach kommt der Glockenturm der Köthener Hütte ins Blickfeld. Dieses romantische Fleckchen mit einem grandiosen Blick ins Selketal ist geradezu geschaffen für ein Picknick. Von hier aus nehmen Sie den „Klippenweg“. Sie passieren die Mägdetrappe, auf der, ein wenig martialisch, ein Gedenkkreuz an den Fürsten Alexius erinnert. In Mägdesprung, das Sie kurz darauf erreichen, ist der Besuch des Industriemuseums Carlswerk ein Muss.

Bei der Besichtigung sollten Sie aber die Zeit nicht vergessen, denn der größte Teil des Wegs an diesem Tag liegt noch vor Ihnen. Hinter dem Carlswerk überqueren Sie die Selke auf einer Brücke, um am südlichen Ufer flussabwärts zu wandern. Auf dem Weg in Ihr abendliches Ziel Meisdorf können Sie sich nun auf großen Strecken an den Schildern mit der Silhouette der Burg Falkenstein orientieren. Kurz hinter Mägdesprung passieren Sie an der „Lampe“ die engste Stelle des Selketals, das hier nur 15 m breit ist. Im Anschluss wird das Tal breiter und bietet auf 8 km Länge eine einzigartige Flora und Fauna in einem Naturschutzgebiet, in dem z. B. Waldhyazinthe und Wildkatze beheimatet sind. Die Burgruine Anhalt liegt ebenso an Ihrer Route wie die Burg Falkenstein. Der Weg führt nun am nördlichen Ufer der Selke weiter bis Meisdorf , wo Sie Ihre kleine Zeitreise mit einem Menü und einer Übernachtung in einem ehemaligen Schloss krönen können, im Parkhotel Schloss Meisdorf (72 Zi. | Allee 5 | Tel. 03474 39 80 | www.meisdorf.vandervalk.de).

Am nächsten Morgen nehmen Sie Abschied von der Selke, die Richtung Norden weiterfließt, während Sie sich nun westwärts orientieren. Ballenstedt mit dem sehenswerten Schlosspark ist Ihr nächstes Ziel, und auf dem „Fürstenweg“ kommen Sie dann zur Roseburg mit ihrem herrlichen Landschaftspark. Das Burg-Café (März–Okt. tgl. 11–17.30, Nov.–Feb. Mo–Fr ab 14, Sa/So ab 12 Uhr) bietet sich für eine Wanderpause an. Am Osterteich queren Sie danach die Strecke der Selketalbahn. Auf dem „Schwesternweg“ und dem „Herrenbergsweg“ umwandern Sie Gernrode, und auf dem „Panoramaweg“ kommen Sie dann nach Bad Suderode. Hinter dem Ort haben Sie immer wieder freie Sicht auf die nahe gelegene Teufelsmauer. An der Bückemühle vorbei geht es westlich des Quarmbachs weiter. Parallel zur Selketalbahn führt hier der Weg zur Quarmbachsiedlung. Auf der Schafbrücke überqueren Sie die Bode. In Quedlinburg angekommen, gehen Sie durch den Brühlpark weiter ins Zentrum. Dort endet am frühen Abend die Tour mitten im Weltkulturerbe bei einem Essen im Schlosskrug am Dom im gemütlichen Biergarten.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Harz

Mehr Sehenswertes in der Region

Burg Falkenstein
Auf einem Sporn über dem Selketal, 9 km vor Ballenstedt, steht der Falkenstein. Keine andere Burg im Harz ist so gut erhalten. 1120 datiert der Baubeginn durch die Konradsburger Grafen. Um 1230 schrieb hier Eike von Repgow den „Sachsenspiegel“, die älteste Sammlung deutschen Rechts. Nach 1600 wurde die Burg umgebaut, im 18. Jh. zogen die Herren ins Meisdorfer Schloss um, und im 19. Jh. erfolgte der Umbau zum Jagdschloss. Besucher müssen durch sieben Tore gehen, bevor sie den Innenhof der Kernburg betreten, wo die historischen Räume und das Jagdmuseum untergebracht sind. April–Okt. tgl. 10–18 Uhr, Nov.–März Di–So 10–16.30 Uhr | ca. 2 km Fußweg vom Parkplatz zur Burg | www.dome-schloesser.de
Die Laubwälder am Hang unter der Burg und das Flusstal gehören zu den artenreichsten Biotopen im Harz, sie sind Naturschutzgebiet, werden jedoch durch Projekte bedroht, mit denen der Hochwasserschutz verbessert werden soll. In der Planung sind derzeit zwei Rückhaltebecken, in denen insbesondere bei Schneeschmelze und starken Regenfällen große Wassermengen aufgestaut werden können, um flussabwärts Überschwemmungen zu verhindern. www.rettet-das-selketal.de

Bodetal
Zwischen Thale und Treseburg braust die Bode durch das immer engere und tiefere Tal und bricht durch die Granitmassen von Rosstrappe und Hexentanzplatz, kurz bevor sie in die Ebene eintritt. Auf dem Weg am Flusslauf entlang wird die Vielfalt der Gesteins- und Pflanzenwelt auf 22 Tafeln erklärt. Malerische Wanderwege führen durch das Tal, und über steile Pfade geht es hinauf zu Rosstrappe oder Hexentanzplatz. Am Talausgang erreicht man Sessellift und Seilbahn. Busverbindung Thale–Treseburg (Linie 263) 4-mal tgl. direkt über Rosstrappe
Das Bodetal bildet den letzten Abschnitt auf dem beliebten Hexenstieg. Ziel des 94 km langen Fernwanderwegs, der in Osterode beginnt, ist Thale. www.hexenstieg.de

Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode (DuMont Bildarchiv - Ralf Freyer) Das Schloss wurde um 1120 als Burg errichtet, mehrfach umgebaut und erweitert, bis 1862–83 durch den Fürsten Otto zu Stolberg-Wernigerode, Vizekanzler unter Otto von Bismarck, der völlige Umbau im Stil des Historizismus vorgenommen wurde. Bei den Führungen werden über 40 Räume mit der Originalausstattung des 19. Jhs. besichtigt, darunter der Festsaal und die Schlosskirche. Der Blick vom Bergfried geht auf die Stadt, den Vorharz und die Berge des Oberharzes. Mai–Okt. tgl. 10–18 Uhr, Nov.–April Di–Fr 10–17, Sa, So 10–18 Uhr | www.schloss-wernigerode.de  

Kyffhäuser-Denkmal
Landschaft Kyffhäusergebirge (DuMont Bildarchiv - Ralf Freyer) Es ist eine weithin sichtbare Landmarke, die hier die Einheit des Deutschen Reichs verkünden sollte. Die Reichsburg Kyffhausen war eine der größten Burgen Deutschlands, die zur Zeit Kaiser Friedrichs I. (1122–90) erbaut wurde. Die Unterburg mit dem Barbarossa-Denkmal ist am besten erhalten, der Bergfried ist restauriert. Der Brunnen ist mit 176 m einer der tiefsten Europas. 1896 wurde das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. fertiggestellt, dessen 81 m hoher Turm in einer Krone endet, die großartige Aussicht bietet. Tgl. 9.30–18, Nov.–März 10–17 Uhr  

Harzquerbahn
Die Harzquerbahn erreicht zwischen Sorge und Benneckenstein ihren höchsten Punkt (555,5 m). An der Eisfelder Talmühle, 15 km östlich von Hohegeiß, können Sie in die Selketalbahn umsteigen. Hier beginnen einige Wanderwege durch die Laubwälder und sanften Täler des Südharzes, die gemächlich ansteigend z. B. nach Benneckenstein zurückführen.

Brocken
Schierke Wanderer (DuMont Bildarchiv - Ralf Freyer) Der höchste Berg des Harzes ist das Ziel vieler Wanderer. Bei schönem Wetter haben Sie vom Gipfel eine atemberaubende Sicht, dazu gibt´s das Brockenhaus und alpine Pflanzen.  

Tropfsteinhöhlen
Die Baumannshöhle, in der Knochen des Höhlenbären gefunden wurden, ist seit 1646 für Besucher zugänglich und reich an Tropfsteinen. Der Goethesaal mit dem Wolfgangsee besitzt eine wunderbare Akustik und wird für Vokalmusik und Konzerte genutzt.
Die Hermannshöhle wurde 1866 entdeckt und bekam als erste Schauhöhle der Welt 1890 elektrische Beleuchtung, um den Besuchern die bis zu 48 m hohen Säle, die Kristallkammer und die lichtscheuen Lurche im Olmensee vorzuführen. Dieser ist Lebensraum für noch 13 Exemplare des Grottenolms, den es sonst nirgendwo in Deutschland gibt. Führungen Juli, Aug. tgl. 9–17.30 Uhr, Nov.–Jan. 9–15.30 Uhr, übrige Monate 9–16.30 Uhr | warm anziehen, drinnen sind nur 8 Grad | www.harzer-hoehlen.de© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Begeben Sie sich auf Entdeckungstour abseits der touristischen Hotspots Dresdens und erleben Sie die natürlichen Seiten der Stadt.

Dresden / Sächsische Schweiz

Tour:

Elbaufwärts: von der City zum Blauen Wunder

Bei diesem Spaziergang entlang des Elberadwegs kommen Sie dem Lebensgefühl der Stadt vielleicht am nächsten. Erst rechts, dann links der Elbe laufen Sie bis zu Dresdens berühmtester Brücke, dem „Blauen Wunder“, vorbei an Villen und Schlössern und mitten durch die Elbwiesen.

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Dresden / Sächsische Schweiz

Elbaufwärts: von der City zum Blauen Wunder

Art der Tour: Spaziergang
Dauer: 1/2 Tag
Reine Gehzeit: 2,5 Stunden
Strecke: 8,5 km

Start: Augustusbrücke
Ziel: Demnitz Elbegarten

Kosten: Straßenbahn Einzelticket 2,30 Euro, Schwebebahn Berg- und Talfahrt 5 Euro
Achtung: Schwebebahn im Sommer bis 20, April–Okt. bis 18 Uhr, letzter Zugang zur Aussichtsplattform auf der Bergstation 45 Min. vor der letzten Fahrt; zurück ins Stadtzentrum: zu Fuß über das Blaue Wunder, dann ab Schillerplatz mit der Straßenbahn 12 in die Altstadt bzw. mit der Straßenbahn 6 in die Neustadt

Bei diesem Spaziergang entlang des Elberadwegs kommen Sie dem Lebensgefühl der Stadt vielleicht am nächsten. Erst rechts, dann links der Elbe laufen Sie bis zu Dresdens berühmtester Brücke, dem „Blauen Wunder“, vorbei an Villen und Schlössern und mitten durch die Elbwiesen.

13.00 Uhr
Starten Sie flussaufwärts am Neustädter Brückenkopf der Augustusbrücke. Von den Treppen unterhalb des Finanzministeriums bietet sich der beste Blick auf das Altstadtpanorama am anderen Ufer. Hinter der Carolabrücke passieren Sie die Sächsische Staatskanzlei. Wenige Schritte weiter zieht der bronzene Bogenschütze von Ernst Moritz Geyger die Blicke auf sich. Nach der Unterquerung der Albertbrücke steigt der Weg ein paar Meter an. Links liegt hier der zum Verweilen einladende Rosengarten mit seiner Blütenpracht. Weiter geht’s über die Mündung des Flüsschens Prießnitz und vorbei an der Elbfähre zur Johannstadt. Der Uferweg trägt nun den Namen Körnerweg. Durch viel Grün hindurch kann man herrschaftliche Stadtvillen erspähen. Voraus spannt sich die Waldschlösschenbrücke über den Fluss, deren Bau das Dresdner Elbtal den Welterbestatus gekostet hat. So umstritten das Bauwerk ist, so reizvoll ist die Aussicht, die sich nun beim Überqueren der Brücke bietet – elbabwärts aufs Stadtzentrum, elbaufwärts auf den Loschwitzer Elbhang.

Auf dem linkselbischen Teil des Elberadwegs geht es weiter stadtauswärts. Der Weg durchquert die Elbwiesen, die hier über 300 m breit sind. Auf einer Bank am Elberadweg kann man den Blick auf die drei Elbschlösser am gegenüberliegenden Hang genießen. Von links nach rechts: Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss, Schloss Eckberg. Flussaufwärts schließen sich Dinglingers Weinberg, einst Sommerwohnsitz des Hofgoldschmieds Johann Melchior Dinglinger, sowie das Villenviertel Weißer Hirsch an. Beim Weitergehen kommt die als Blaues Wunder bekannte Loschwitzer Elbbrücke in Sichtweite. Wechseln Sie auf ihr erneut die Elbseite. Steigen Sie dazu gleich hinter der „Villa Marie“, einem beliebten Restaurant, direkt vor der Brücke die Treppe hinauf.

16.00 Uhr
Überqueren Sie den verkehrsreichen Körnerplatz stadtauswärts hinein in die Pillnitzer Landstraße. Wenige Meter weiter sehen sie auf der linken Straßenseite die erhöht am Hang stehende Loschwitzer Kirche von George Bähr. Schauen Sie, ob das barocke Kleinod geöffnet ist. Gleich links daneben befindet sich der Eingang zur Schwebebahn. Die 1901 eingeweihte Bergbahn bringt Sie in 5 Min. hinauf nach Oberloschwitz. Oben angelangt, können Sie sich in der Bergstation Schwebebahn eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Berbahnen ansehen. Zur Aussichtsplattform (großartiger Rundumblick!) auf dem Turm des Maschinenhauses gelangen Sie mit einem gläsernen Aufzug. Anschließend geht’s wieder ins Tal. Am Ausgang der Station wenden Sie sich nach rechts und biegen dann links in die Friedrich-Wieck-Straße des alten Loschwitzer Dorfkerns ein. Eine paar Stufen führen zu einem halben Dutzend etwas tiefer liegenden Fachwerkhäusern, die heute Kunstgewerbeläden beherbergen. Danach weitet sich die Straße zu einem kleinen Platz. Nr. 6 ist das Buch- und Kulturhaus (www.kulturhaus-loschwitz.de) – vielleicht findet später noch eine Lesung oder ein Chansonabend statt. Die Ausstellungen können Sie sich bei freiem Eintritt anschauen. In Nr. 10, dem Friedrich-Wieck-Haus (heute ein Wohnhaus), lebte der Vater von Clara Schumann und Schwiegervater von Robert Schumann.

18.00 Uhr
Folgen Sie ab hier der Straße weiter, bummeln Sie hinunter zum Elbufer, und beschließen Sie den Tag im Demnitz Elbegarten (www.elbegarten-dresden.de) unter freiem Himmel bei Kesselgulasch oder Thüringer Bratwurst und mit dem unvergesslichen Blick auf die Elbe, die Raddampfer und das Blaue Wunder.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Dresden / Sächsische Schweiz

Mehr Sehenswertes in der Region

Meißen
Albrechtsburg Meißen (DuMont Bildarchiv - Ernst Wrba) Die über 1000 Jahre alte Porzellan- und Weinstadt 25 km elbabwärts ist die Wiege des Herrschergeschlechts der Wettiner. Über dem Fluss thront die spätgotische Albrechtsburg (www.albrechtsburg-meissen.de). 1470–1524 errichtet, gilt sie als erster Schlossbau im deutschsprachigen Raum. Der benachbarte Dom ist ein Meisterwerk der Spätgotik, die Westtürme wurden jedoch erst 1908 vollendet. Bemerkenswert sind der Kreuzgang, die Begräbniskapelle der Wettiner und das Altartryptichon von Lucas Cranach d. Ä. Am Marktplatz stehen das spätgotische Rathaus, die Frauenkirche samt Porzellanglockenspiel und das 500 Jahre alte Restaurant Vincenz Richter (www.vincenz-richter.de). Domizil der 1710 gegründeten Porzellan-Manufaktur Meissen war zunächst die Albrechtsburg. Seit 1865 wird das „Weiße Gold“ mit den gekreuzten blauen Schwertern im Triebischtal produziert: Erlebniswelt mit Museum, Schauwerkstätten, Outlet, Café (www.meissen.com). www.touristinfo-meissen.de  

Moritzburg
Die Gemeinde nördlich von Dresden ist vor allem für das in einem Teich gelegene Schloss Moritzburg (www.schloss-moritzburg.de) mit seinen vier Rundtürmen bekannt. Ab 1723 ließ August der Starke eine 200 Jahre zuvor von Herzog Moritz errichtete Anlage in ein Jagd- und Lustschloss verwandeln – nach Plänen seines Lieblingsarchitekten Pöppelmann. In den Räumen sind Ledertapeten, Porzellan und Jagdtrophäen zu bewundern. Das Moritzburger Federzimmer mit Prachtbett und Wandteppichen entstand Anfang des 18. Jhs. aus Zehntausenden Hühner-, Pfauen- und Fasanenfedern. Unter Friedrich August III. wurde bis 1776 rund 1,5 km östlich des Schlossteichs in chinoisen Formen das Fasanenschlösschen errichtet. Auf dem nahen Großteich samt Mole und Leuchtturm (!) vergnügten sich die Herrscher bei nachgestellten Seeschlachten.
Im Rüdenhof verbrachte Käthe Kollwitz die letzten Monate bis zu ihrem Tod im April 1945. Das Käthe-Kollwitz-Haus (www.kollwitz-moritzburg.de) erinnert an Leben und Werk einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jhs. Zur Hengstparade lädt das Sächsische Landgestüt Moritzburg (www.saechsische-gestuetsverwaltung.de) an drei Wochenenden im September. www.kulturlandschaft.moritzburg.de

Schloss und Park Pillnitz
1706 überließ August der Starke seiner Mätresse, der Gräfin Cosel, das Anwesen und nahm es ihr nach dem Ende der Liaison wieder weg. Ab 1720 entstand auf dem Gelände nach Plänen von Pöppelmann und Longuelune eine Sommerresidenz im Chinoiseriestil, spiegelbildlich angelegt und verbunden durch einen Lustgarten. In den folgenden 100 Jahren wurden Flügelbauten und das Neue Palais ergänzt. Im Berg- und Wasserpalais zeigt das Kunstgewerbemuseum (www.skd.museum) Kunsthandwerk aus fünf Jahrhunderten. Das Neue Palais beherbergt das Schlossmuseum (www.schloesser-dresden.de). Im Palmenhaus stehen botanische Kostbarkeiten aus Südafrika und Australien. Das berühmteste Gewächs des Schlossparks ist jedoch die Pillnitzer Kamelie, die wohl Ende des 18. Jhs. aus Japan nach Dresden gelangte. Seit 1992 wird die fast 9 m hohe Pflanze im Winter von einem Glashaus geschützt. Mitte Februar bis April trägt sie tausende roter Blüten.
Am reizvollsten ist die Parkanlage in den frühen Morgenstunden oder im letzten Sonnenlicht. Nehmen Sie an einer Parkführung teil, besuchen Sie eines der Open-Air-Konzerte, oder wohnen Sie gleich in einem der beiden Ferienhäuser im Schlosspark. Besucherinformation/Tickets Alte Wache: April–Okt. 9–18, Nov.–März 10–16 Uhr | Tel. 0351 2 61 32 60 | Museen: Mai–Okt. Di–So 10–18 Uhr, Nov.–April nur Führungen im Schlossmuseum, Park 6 Uhr bis Abenddämmerung | Eintritt 8 Euro (Tagesticket: Museen, Park, Pflanzenhäuser), nur Parkticket 2 Euro (Park April–Okt. 9–18 Uhr, Pflanzenhäuser ganzjährig), Kinder bis 16 J. frei, mit Schlösserlandkarte freier Eintritt | www.schloesserland-sachsen.de. Bus 63 Pillnitzer Platz

Festung Königstein
Ausblick Festung Königstein (DuMont Bildarchiv - Ernst Wrba) „Auf dem Stein des Königs“ unterschrieb der Böhmen-König Wenzel I. 1241 die Oberlausitzer Grenzurkunde. 1563 begann der Ausbau der Burg zur Landesfestung der Wettiner. In unruhigen Zeiten bot der nie eingenommene Königstein den sächsischen Herrschern Zuflucht. Außerdem diente die Anlage als Kriegsgefangenenlager und Staatsgefängnis. Berühmte Insassen waren Michail Bakunin und August Bebel. Als Gäste weilten Zar Peter I., Friedrich Wilhelm I. und Napoleon auf der Festung. Seit 1955 ist der Königstein ein militärhistorisches Freilichtmuseum. Nehmen Sie sich mindestens zwei Stunden Zeit zur Erkundung des 9,5 ha großen Areals. Unbedingt zu empfehlen: ein Rundgang entlang der 2,2 km langen Brustwehr mit Friedrichsburg, Hungerturm und phantastischen Ausblicken. Außerdem sehenswert: Garnisonskirche und Altes Zeughaus, Georgenburg und Magdalenenburg sowie der älteste erhaltene deutsche Kasernenbau, die Alte Kaserne von 1589/90.
Verschiedene Restaurationen bieten deftige Kost, die Festungsbäckerei (April–Okt., sonst bei gutem Wetter und an den Adventswochenenden geöffnet) leckeren Kuchen wie aus Großmutters Zeiten, der seinen (stolzen) Preis wert ist. Kulinarische Zeitreisen in den Kasematten (nach Voranmeldung: Tel. 035021 6 44 44 | www.festung.com). An den Adventswochenenden findet ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt, und auch im Rest des Jahres gibt es zahlreiche Feste und Veranstaltungen. Im ehemaligen Brunnenhaus gibt es zwei Ferienwohnungen (Tel. 035021 6 46 07). April–Okt. 9–18 Uhr (10 Euro), Nov.–März 9–17 Uhr (8 Euro), mit Schlösserlandkarte freier Eintritt, letzter Einlass eine Std. vor Schließung | mit dem Festungsexpress (April–Okt. und an Adventswochenenden) ab 9 Uhr halbstdl. von Königstein (Reißigerplatz) zum Parkhaus unterhalb der Festung, weiter mit der Bimmelbahn zum Eingang, Personenaufzug (ganzjährig), gläserner Panoramalift (April–Okt.) | www.schloesserland-sachsen.de  

Semperoper
Semperoper (DuMont Bildarchiv - Ernst Wrba) Nachdem das erste Semper-Opernhaus 1869 abgebrannt war, entstand 1871–78 an gleicher Stelle und wieder entworfen von Gottfried Semper das zweite Königliche Hoftheater im Stil der italienischen Hochrenaissance. Nach der Zerstörung am 13. Februar 1945 und der Fassadensicherung bis 1956 entschied man sich für einen weitgehend originalgetreuen Wiederaufbau. Am 13. Februar 1985, dem 40. Jahrestag ihrer Zerstörung, wurde die Semperoper wieder eröffnet. Achten Sie auf die Marmorimitationen in den Vestibülen, die Bilder des Deckenplafonds im Zuschauersaal und die doppelfenstrige Uhr über der Bühne. Theaterplatz 2 | Info zu Eintrittskarten siehe „Am Abend“; Führungen (ca. 45 Min. | 10 Euro) über „Semperoper erleben“ | Box Office in der Schinkelwache oder Tel. 0351 3 20 73 60 | www.semperoper-erleben.de | Straßenbahnen 4, 8, 9 Theaterplatz© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern  

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Genießen Sie die einzigartige Natur am Bodensee und in der umgebenden Region im nördlichen Alpenvorland.

Bodensee

Tour:

Mit dem Rad ins Hopfengebiet um Tettnang

Die Tour führt ins Hinterland des Obersees, wo es eine kulinarische Schatzkammer zu entdecken gibt. Auf Radwegen und kleinen Straßen geht es durch Apfelplantagen und Beerenfelder ins Hopfenanbaugebiet rund um Tettnang. Auf der gesamten Strecke laden Hofläden zu einem Halt und zu einer vitaminreichen Zwischenverpflegung ein. Für kleinere Anstiege werden Radler mit einem großartigen Alpenpanorama und Ausblick auf den Bodensee belohnt.

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Bodensee

Mit dem Rad ins Hopfengebiet um Tettnang

Art der Tour: Radtour
Dauer: 1 Tag
Reine Fahrzeit: 3,5 Stunden
Strecke: 49 km

Start: Friedrichshafener Hafen
Ziel: Friedrichshafener Hafen

Kosten: Fahrrad 15 Euro/Tag, Pedelec 24 Euro/Tag, Hopfenmuseum 5 Euro, Strandbad 3,50 Euro, ab 17 Uhr 1,50 Euro
Mitnehmen: Sonnen- und Regenschutz, Getränk, Picknick, Badesachen
Achtung: Fahrradverleih z. B. bei Sport Schmidt (Scheffelstr. 4 | Tel. 07 541 23 531)

Die Tour führt ins Hinterland des Obersees, wo es eine kulinarische Schatzkammer zu entdecken gibt. Auf Radwegen und kleinen Straßen geht es durch Apfelplantagen und Beerenfelder ins Hopfenanbaugebiet rund um Tettnang. Auf der gesamten Strecke laden Hofläden zu einem Halt und zu einer vitaminreichen Zwischenverpflegung ein. Für kleinere Anstiege werden Radler mit einem großartigen Alpenpanorama und Ausblick auf den Bodensee belohnt.

10.00 Uhr
Startpunkt ist der Friedrichshafener Hafen. Direkt vor dem Zeppelinmuseum befindet sich ein Wegweiser für verschiedene Radwege. Folgen Sie dem Bodenseeradweg in Richtung Eriskirch, bis Sie dort linker Hand den kleinen Bahnhof sehen. Unmittelbar danach die Gleise überqueren, scharf nach links abbiegen und zum Naturschutzzentrum fahren, das sich im ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet. Von dort auf der Bahnhofstraße Richtung Ortsmitte bis zum Ende fahren. Hier links abbiegen und dem Wegweiser „Meckenbeuren 9,5 km, Oberbaumgarten 2,9 km“ folgen, dabei nach ca. 50 Metern die Friedrichshafener Straße überqueren, sodass Sie nach Eriskirch-Tannösch gelangen. Der kleinen, geteerten Straße nach Norden folgen Sie in Richtung Lochbrücke. Ruhig und beschaulich geht es hier zu im Hinterland des Bodensees, das geprägt ist vom Obstbau. Vor allem Äpfel gedeihen gut im milden Klima. Der Wechsel aus Frühnebel und warmer Septembersonne lässt sie vorzüglich reifen. Und am besten schmecken sie natürlich direkt vom Erzeuger. Liebhaber von Hochprozentigem schätzen auch die Obstbrände aus der Region.

Auf etwa halber Strecke bei Oberbaumgarten machen Sie einen kleinen Abstecher nach rechts zu einer historischen, gedeckten Holzbrücke aus dem Jahr 1824, die hier die Schussen überquert. Sie wurde zwar renoviert, aber die ursprüngliche Konstruktion ist nach wie vor erhalten. Kehren Sie wieder zurück auf die Straße nach Lochbrücke. Dort angekommen, biegen Sie rechts ab und folgen dem Radweg bis Tettnang. Schon von Weitem sehen Sie linker Hand das barocke Schloss. Nach einem kleinen Anstieg erreichen Sie den Ort, der als Zentrum des Hopfenanbaus bekannt ist. Seit 1844 wird hier hochfeiner Aromahopfen angebaut, der von Brauern auf der ganzen Welt für seine zarte Bittere geschätzt wird. Heute gibt es im einzigen Hopfenanbaugebiet von Baden-Württemberg rund 150 Betriebe, und die Erzeuger ernten jährlich 1500–2000 t des „grünen Goldes“. Das Neue Schloss, für dessen Ausstattung die Grafen von Montfort einst die besten Künstler Süddeutschlands beauftragten, kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Wer jetzt schon eine Pause benötigt, kann diese im Park vor dem Schloss oder in einem Eiscafé im kleinen Stadtzentrum einlegen.

12.30 Uhr
Nun folgt der anstrengendste Teil der Tour, für den Sie der Beschilderung „Hopfenpfad“ bis Tettnang-Siggenweiler folgen. Der Anstieg ist bald geschafft, und oben lädt ein kleiner Rastplatz mit zwei Bänken unter einer Linde zum Verschnaufen ein. Von hier bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf den See und bis weit in die Alpen. Zwei Tafeln erklären, welche Gipfel sich in der Ferne abzeichnen. Das Hopfenmuseum ist dann schnell erreicht. Besucher können hier Historisches und Aktuelles rund um Anbau, Ernte, Verarbeitung und Bedeutung des Hopfens hautnah erleben. Unter anderem führt ein Steg in luftiger Höhe direkt in einen Hopfengarten, sodass Sie die langen Ranken aus nächster Nähe und von oben betrachten können. Nach dem Museumsbesuch bietet sich eine Stärkung mit regionalen Spezialitäten an im Museumsgasthaus Bierstängel (Mai–Okt. Di–So 10.30–18 Uhr).

14.30 Uhr
Gut gestärkt und ausgeruht geht es nun nach einem kurzen, leichten Anstieg hinab nach Süden ins Argental. Dazu biegen Sie nach dem Parkplatz des Hopfenmuseums rechts ab und folgen dem Wegweiser „Laimnau 7,4 km“. Auf einem großen Teil der Strecke bietet sich bei klarem Wetter ein weiter Fernblick. In Neuhäusle Richtung Iglerberg halten und der teilweise ungeteerten Straße durch einen lichten Wald und an sonnigen Lichtungen vorbei folgen, bis Sie Laimnau erreichen. Dort rechts abbiegen. Am Ortsende über die Brücke fahren und dem Wegweiser „Langenargen 9,7 km“ folgen. Am linken Ufer geht es nun entlang des kleinen Flusses auf schattigen Wegen durch das idyllische Argental zurück in Richtung See. Kurz vor Langenargen überqueren Sie die historische Kabelhängebrücke und folgen dem Schild „L. A. Ortsmitte“. In Langenargen wird es Zeit für eine Kaffeepause, beispielsweise auf der direkt am See gelegenen Terrasse im Schloss Montfort.

16.00 Uhr
Ab Langenargen folgt die Route dem Bodenseeradweg in Richtung Friedrichshafen. 1,4 km vor Eriskirch biegen Sie jedoch links, seewärts, ab: Folgen Sie dem Wegweiser „Strandbad/Eriskircher Ried“. Der Weg ist als Rad- und Fußweg ausgezeichnet. Die Route führt quer durch das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried bis Friedrichshafen. Bei gutem Wetter legen Sie eine Erfrischungspause im 10 Eriskircher Strandbad ein. Am Ortsrand von Friedrichshafen mündet der Weg in denjenigen, auf dem Sie den Ort auf dem Hinweg verlassen haben. Von hier aus geht es zurück zum Friedrichshafener Hafen.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Bodensee

Mehr Sehenswertes in der Region

Insel Mainau
Schloss Mainau (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Wer sich der Mainau mit dem Schiff nähert, erblickt schon von Weitem das Schloss, eingebettet in dichtes Grün.
Vom Festland (Parkplatz und Bus Linie 4 vom Konstanzer Bahnhof aus) ist die Insel über eine Brücke erreichbar. Wer schlecht zu Fuß ist, kann mit dem Inselbus vom Festlandparkplatz bis nahe ans Schloss heranfahren. Mit rund 1,2 Mio. Besuchern im Jahr ist die Blumeninsel Mainau die bekannteste Touristenattraktion am Bodensee.
Die 45 ha große Insel gehörte im 8. Jh. zum Kloster Reichenau, anschließend über 500 Jahre dem Deutschen Orden. 1853 erwarb sie Großherzog Friedrich I. als Sommersitz. Er begründete den Rosengarten, in dem heute bis zu 20 000 Rosen in 1200 Arten blühen. Als die Tochter des Großherzogs durch Heirat zur Königin Victoria von Schweden wurde, ging die Insel in schwedischen Besitz über. Graf Lennart Bernadotte übernahm sie 1932 und verwandelte das überwucherte Eiland in ein Paradies für Naturliebhaber. Durch Heirat mit einer Bürgerlichen verlor Bernadotte in den 30er-Jahren seinen schwedischen Prinzentitel. Zum Graf machte ihn erst 1951 eine Tante aus Luxemburg. Seit dem Tod von Graf Lennart (1909–2004) und seiner Frau Gräfin Sonja (1944–2008) leiten ihre beiden ältesten Kinder, Gräfin Bettina und Graf Björn, die Mainau.
Neben einem Spaziergang entlang der riesigen Blumenbeete lohnt das Verweilen im Arboretum mit seinen Mammutbäumen. 500 verschiedene Arten von Laub- und Nadelgehölzen wachsen hier.
Wer früh am Morgen oder gegen Abend kommt, erlebt eine andere, ruhige Mainau. Ebenso hat ein Besuch im Herbstnebel oder im Schnee seinen Reiz. Das „Blumenjahr“ dauert von Ende März bis Ende Oktober. Ab 17 Uhr halbiert sich während dieser Zeit mit dem „Sonnenuntergangsticket“ der Eintritt. Außerhalb der Saison sind die Eintrittspreise reduziert, ebenso allerdings die Attraktionen und das gastronomische Angebot. Ganzjährig tgl. von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang | Eintritt 18 Euro, Nov.–Mitte März 9 Euro  

Meersburg
Das romantische Städtchen Meersburg (5600 Ew.) steht bei den Besuchern ganz oben auf der Beliebtheitsskala, 1 Mio. Gäste kommen jährlich.
Sie lassen sich von den Gassen und Fachwerkhäusern verzaubern, die sich rund um das Alte und das Neue Schloss an einen Steilhang schmiegen. Der sagenumwobene Ursprung geht bis in graue Vorzeit zurück: Angeblich hat Merowingerkönig Dagobert I. im 7. Jh. die Burg errichtet. Heute ist die niemals eroberte Meersburg die älteste bewohnte Burg Deutschlands. Der kleine Ort vermittelt trotz der trutzigen Mauern eine heitere, südländische Atmosphäre, im Sommer allerdings mit einer gehörigen Portion Rummel. Im Winter sind zahlreiche Hotels und Gaststätten geschlossen.

Pfahlbauten Unteruhldingen
Pfahlbauten Unteruhldingen (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Im ältesten Freilichtmuseum Europas wurden 23 Häuser in Pfahlbauweise aus der Zeit zwischen etwa 4000 und 850 v. Chr. nachgebaut. Die ersten Nachbauten wurden zwischen 1922 und 1940 errichtet. Das jüngste Haus stammt aus dem Jahr 2007. 2011 nahm die Unesco alle prähistorischen Pfahlbauten in Baden-Württemberg und Bayern in ihre Weltkulturerbeliste auf, die damit neben der Stiftsbibliothek St. Gallen und der Klosterinsel Reichenau das dritte Weltkulturerbe mit Bezug zum Bodensee sind. Im 360-Grad-Kino Archaeorama tauchen die Besucher virtuell in die Vergangenheit des Bodensees ab.
Rund um den Bodensee sind mehr als 100 Standorte von Pfahlbausiedlungen aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit belegt. Ein Dorf konnte zwischen fünf und 80 Häuser umfassen. April–Sept. tgl. 9–18.30, Okt. tgl. 9–17, Nov. Sa, So 9–17 Uhr | 2. Januarwoche–März u. Dez. Mo–Fr Gruppenführung um 14.30 Uhr | Eintritt 9 Euro | www.pfahlbauten.de  

Zeppelin-Museum
Beim Besuch der weltgrößten Sammlung zur Geschichte der Luftschifffahrt kann man in einen Mythos einsteigen: Mittelpunkt der Ausstellung ist ein knapp 40 m großer Teilnachbau des Luftschiffs „Hindenburg“ samt Kabinen und Passagierräumen. Andere Abteilungen informieren über Geschichte und Technik. Zum Museum gehört auch eine Sammlung mit dem Schwerpunkt Kunst der Bodenseeregion der letzten 500 Jahre. Regelmäßige Wechselausstellungen und schöner Museumsshop. Mai–Okt. tgl. 9–17 Uhr, Nov.–April Di–So 10–17 Uhr | Eintritt 8 Euro | Seestr. 22 | im Hafenbahnhof | www.zeppelin-museum.de
Wer Geschichte lieber aktiv erfahren möchte, sollte den 12 km langen Zeppelinpfad erwandern. Er führt von der Innenstadt zum Flughafen, vorbei an wichtigen Standorten der Industriegeschichte, beispielsweise in Manzell, wo früher die Luftschiffe gebaut wurden.

Pfänder
Pfänderbahn (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Die Talstation der Pfänderbahn (tgl. 8–19 Uhr | Berg- u. Talfahrt 11,80 Euro | Tel. 05574 4 21 60 | www.pfaenderbahn.at) liegt am Rand der Bregenzer Innenstadt, 5 Gehminuten vom Hafen entfernt (mit Museum über die Bahn). In 6 Minuten bringt Sie die Gondel auf den Gipfel. Zu Fuß brauchen Wanderer rund 1,5 Stunden. Bei gutem Wetter schweift der Blick vom Pfänder (1064 m) über beinahe 240 Alpengipfel (Wetterauskunft: Tel. 05574 4 33 16). Gleich drei Gasthäuser kümmern sich auf dem Pfänder um hungrige und durstige Bergbesucher.
Für jedermann ist der halbstündige Rundgang durch den Alpenwildpark (ganzjährig | Eintritt frei) mit Steinböcken, Mufflons, Murmel- und anderen Tieren. Auf dem Rundweg liegt die Adlerwarte (Vorführzeiten: Mai–Okt. tgl. 11 u. 14.30 Uhr | 5,90 Euro). Falkner lassen verschiedene Greifvögel frei am Pfänderhang fliegen. www.pfaender.at
Der Pfänder ist außerdem ein Radlerparadies mit zahlreichen Mountainbikestrecken einen kostenlosen Führer gibt´s bei der Touristinformation und direkt am Berg). Die Seilbahn transportiert auch Räder, von 8 bis 10 Uhr sogar gratis.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern  

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Übersichtskarte

Marco Polo - ausgewählte Touren und Ausflugstipps

In folgenden fünf Regionen stellen wir Ihnen ausgewählte Touren und Ausflugstipps genauer vor:

Mecklenburgische Seenplatte
Entdecken Sie die seenreiche, im Nordosten Deutschlands gelegene Landschaft, die sich von Lübeck über Schwerin bis hin zur Müritz erstreckt.

Sauerland
Bewandern Sie die im Süden Westfalens liegende Mittelgebirgslandschaft, die von Buchen- und Fichtenwäldern geprägt ist.

Harz
Erkunden Sie die ausgedehnten Wälder sowie die ausgeprägte Flora und Fauna dieser Region in der Mitte Deutschlands.

Dresden
Begeben Sie sich auf Entdeckungstour abseits der touristischen Hotspots Dresdens und erleben Sie die natürlichen Seiten der Stadt.

Bodensee
Genießen Sie die einzigartige Natur am Bodensee und in der umgebenden Region im nördlichen Alpenvorland.

Weitere Touren und Ausflugstipps finden Sie unter www.marcopolo.de.

Mecklenburgische Seenplatte

Entdecken Sie die seenreiche, im Nordosten Deutschlands gelegene Landschaft, die sich von Lübeck über Schwerin bis hin zur Müritz erstreckt.

Tour:

Radeln in die geschützte Natur

Von wegen Ruhe: Es piepst, zwitschert, zirpt, klopft und summt überall. Schaut man nach oben, kreisen See- und Fischadler über den Baumwipfeln. Der Müritz-Nationalpark mit seinen Seen, Wäldern und Mooren bietet unberührte Natur, er ist Tummelplatz von Wildschweinen und Rothirschen und im Herbst Rastplatz für Tausende von Kranichen. Eine Radtour durch einen Teil des Nationalparks wird jeden Naturliebhaber begeistern.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Mecklenburgische Seenplatte

Radeln in die geschützte Natur

Art der Tour: Radtour
Dauer: 1 Tag
Reine Fahrzeit: 2 Stunden
Strecke: 30 km

Start: Waren
Ziel: Bolter Mühle

Kosten: Für 2 Personen: Ticket Nationalparkbus 18 Euro, Museums-eintritt 4 Euro, Mittagessen 40 Euro, Kaffeetrinken 20 Euro
Mitnehmen: Fernglas, Sonnenschutz, Regenjacke, Mückenschutzmittel
Achtung: Wegmarkierungen: grünes Fahrrad bzw. blaue Müritz auf weißem Grund Die Busse für die Rückfahrt nach Waren verkehren Ende April bis Ende Sept. stündlich, der letzte ab Bolter Mühle fährt um 17.05 Uhr.

Von wegen Ruhe: Es piepst, zwitschert, zirpt, klopft und summt überall. Schaut man nach oben, kreisen See- und Fischadler über den Baumwipfeln. Der Müritz-Nationalpark mit seinen Seen, Wäldern und Mooren bietet unberührte Natur, er ist Tummelplatz von Wildschweinen und Rothirschen und im Herbst Rastplatz für Tausende von Kranichen. Eine Radtour durch einen Teil des Nationalparks wird jeden Naturliebhaber begeistern.

10.00 Uhr
Startpunkt der Tour ist Waren. Vom Zentrum radeln Sie bis zur Specker Straße, die nach Federow führt, einem der Tore in den Müritz-Nationalpark. In der Nationalpark-Information fesselt ein Bildschirm Ihre Aufmerksamkeit. Er überträgt Livebilder aus einem nahe gelegenen Fischadlerhorst. Vorbei an der Hörspielkirche radeln Sie nun auf dem bitumierten Weg ins Naturparadies. Gäbe es nicht andere Naturinteressierte, wären Sie von nun an mit Adlern, Wildscheinen, Hirschen und allerlei Kleingetier ganz allein. In der Kernzone des Müritz-Nationalparks wird die Natur sich selbst überlassen. Weiter fahren Sie durch die flache, zum Teil leicht gewellte Landschaft nach Schwarzenhof, in der dortigen Nationalpark-Information schauen Sie sich die Naturfotografien des in der Seenplatte lebenden Tierfotografen Peter Wernicke an. Und weiter geht es durch die pure Natur, immer schön langsam, um nichts zu übersehen oder zu überhören. Die Wasserläufe zwischen den Seen haben Biber und Fischotter in Besitz genommen, die sich aber gut verstecken. Im Frühjahr zur Laichzeit werden die Moore und Verlandungszonen der Gewässer zur Konzertbühne für Tausende von Moorfroschmännchen, ein beeindruckendes und vor allem lautstarkes Spektakel!

Sie erreichen Speck: Hier beeindrucken die kleine Dorfkirche mit ihrer farbigen Holzbalkendecke und die 15 m hohe Sommerlinde mit dem beachtlichen Stammumfang von 9,20 m. 800 Jahre alt soll der Baumriese sein. Die als „Specker Schloss“ bekannte einstige Jagdresidenz, die bis zum DDR-Ende als Urlaubsheim für Armee-Offiziere diente, steht schon seit vielen Jahren leer und verfällt. Hinter dem Ortsausgang Speck weist ein Schild zum Priesterbäker See. Ein etwa 300 m langer Holzsteg führt durch morastigen Erlenwald direkt an das sonst unzugängliche Seeufer. So lässt sich die einzigartige Moorvegetation trockenen Fußes erkunden und erleidet keinen Schaden. Vom asphaltierten Weg sind es etwa 100 m bis zum Telekommunikationsturm Käflingsberg, der in 31 m Höhe eine Besucherplattform besitzt. Wenn Sie die 169  Stufen bewältigt haben, liegt Ihnen die wildromantische Landschaft zu Füßen. Der Blick schweift über die drei Specker Seen bis zur Müritz. Und mit etwas Glück sehen Sie über den Wipfeln der Bäume See- und Fischadler kreisen, im Herbst ertönt das Trompeten der Kraniche. Zu Tausenden fliegen die Königsvögel aus den nördlichen Brutgebieten ein, um nach ausgiebiger Rast in ihre südlichen Winterquartiere weiterzureisen. Ein unbeschreibbares Erlebnis!

13.00 Uhr
Endlich Pause! Das rufen die meisten, nachdem sie – weiter auf der Straße nach Süden – Boek erreicht haben. Die haben Sie sich nach dem Strampeln und den zahlreichen Naturerlebnissen aber auch verdient. Nach der Stärkung in einem der Restaurants des Orts schauen Sie im Gutshaus in den Natur- und Souvenirladen, in das Dorfmuseum mit Zeugnissen aus vergangenen Zeiten und im ersten Stock in das Zinnfigurenmuseum.

15.00 Uhr
Von Boek aus radeln Sie noch ein Stück weiter in südlicher Richtung zur Bolter Mühle (tgl. | Bolter Schleuse 1 | Tel. 039823 27 04 00 | www.boltermuehle.de). Die ehemalige Wassermühle, 1665 vom Johanniterorden gegründet und heute eingerahmt von mehreren Fischteichen, gehört zu den ältesten Profanbauten der Region. Nach dreijähriger Sanierung öffnete sie im Jahr 2013 als Hotel, Restaurant und Café. Trinken Sie hier noch einen Kaffee, bevor die Tour an dieser Stelle endet. Der Nationalparkbus bringt Sie und Ihr Fahrrad von hier in rund einer Stunde zurück zur Altstadt von Waren, dem Ausgangs- und Endpunkt Ihrer Radtour.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Mecklenburgische Seenplatte

Mehr Sehenswertes in der Region

Schloss Schwerin
Schloss Schwerin (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Der Fünfflügelbau gehört zu den herausragenden Bauwerken des Historismus. Im Schloss tagt der Landtag, und es gibt das Museum Schloss Schwerin. Nach der umfangreichen Umgestaltung zog die großherzogliche Familie am 26. Mai 1857 mit großem Pomp ein. Das Bischofshaus und das Große Neue Haus, beide am Terrakottaschmuck erkennbar, stammen noch aus dem 16. und 17. Jh. Sehenswert ist auch der Burggarten mit altem Baumbestand. Einen Blick hinter die Kulissen der Macht erhalten Sie mit der Schlossführung „Vom Keller bis zur Kuppel“ inklusive Besichtigung des Landtages und Aufstieg zum Schlossturm (April–Nov. Sa/So, Dez. So je 14 Uhr, tel. anmelden und Personalausweis mitnehmen!  | Tel. 0385 5 92 52 22 | www.schloss-schwerin.de).  

Ludwigslust
Schloss Ludwigslust (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Ein „Versailles von Mecklenburg“ schwebte Herzog Friedrich vor, als er Mitte des 18. Jhs. Schloss und Park Ludwigslust (15. April–14. Okt. Di–So 10–18, 15. Okt.–14. April 10–17 Uhr | www.schloss-ludwigslust.de) errichten ließ. Die Pläne waren für das arme Land aber einige Nummern zu groß – im über zwei Etagen reichenden Goldenen Saal konnte Reichtum nur vorgetäuscht werden, fast alles besteht aus bemaltem Pappmaché. Das Schloss wurde Museum für höfische Kunst und Wohnkultur des 18. und 19. Jhs. Die turmlose Kirche gegenüber erinnert mit ihrer Schauseite an einen griechischen Tempel. Der weitgehend von Peter Joseph Lenné geschaffene Schlosspark ist der größte in Mecklenburg-Vorpommern. Östlich der Schlossanlage entstand planmäßig die 40 km von Schwerin entfernte Stadt Ludwigslust (12 200 Ew., www.stadtludwigslust.de) mit zunächst barocken, später klassizistischen Häusern, heute eine der wertvollsten Stadtanlagen aus dem 18./​19. Jh. 41 komfortable Zimmer stehen im Hotel Erbprinz (Schweriner Str. 38 | Tel. 03874 2 50 40 | www.erbprinz-ludwigslust.de) bereit. Spezialitäten aus Sanddorn aus eigenem Anbau und in Bioqualität sind in der Sanddorn-Manufaktur (Friedrich-Naumann-Allee 26 | www.sanddorn-storchennest.de) zu haben.  

Warnow-Durchbruchtal
8 km von Sternberg rauscht und tost es fast wie im Gebirge. Wer die friedliche Warnow von Rostock her kennt, kann kaum glauben, wie wild sie sich auf den 2 km zwischen Groß Görnow und Klein Raden gebärdet. Ein Rundweg führt durch das 80 ha große Naturschutzgebiet.

Müritz-Nationalpark
Waren Müritz (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Seeadler, Fischadler, Schwarzstörche und viele andere seltene Vögel lassen sich im Müritz-Nationalpark beobachten. Wer dem insgesamt 322 km2 großen Areal mit Wäldern, Seen und Mooren einen Besuch abstattet, sollte deshalb nicht vergessen, ein Fernglas mitzunehmen. In der zweiten Oktoberhälfte rasten neben Grau- und Blässgänsen mehrere Tausend Kraniche in diesem Gebiet. Die markierten Wanderrouten haben eine Gesamtlänge von rund 450 km, das ausgeschilderte Radwegenetz ist rund 230 km lang. Ein Erlebnis sind Wanderungen mit Nationalpark-Rangern, die das Nationalparkamt kostenlos anbietet. Nationalparkamt Müritz | Tel. 039824 25 20 | www.mueritz-nationalpark.de  

Burg Schlitz
36 Denkmale und Steinsetzungen aus behauenen und rohen Findlingen verstecken sich in dem 180 ha großen Landschaftspark von Burg Schlitz in Hohen Demzin, der frei zugänglich ist. Das klassizistische Schloss von 1823 beherbergt ein zur exklusiven Hotelvereinigung Relais & Châteaux gehörendes luxuriöses (Hotel 20 Zi. | Hohen Demzin | Tel. 03996 1 27 00 | www.burg-schlitz.de) Verwöhnt werden die Gäste tagsüber in der Brasserie Louise (tgl.) und abends im Gourmetrestaurant im Wappen-Saal (Mi–So).

Stadtbefestigung Neubrandenburg
Mittelalterliche Romantik verspüren Sie bei einem Bummel entlang der alten Stadtmauer, die die Innenstadt wie ein Gürtel umschließt. Sie gilt als eine der besterhaltenen im Norden Deutschlands. Die 2,3 km lange Feldsteinmauer – Baubeginn war um 1300 – hat meist noch die ursprüngliche Höhe von bis zu 7,5 m. Im Abstand von etwa 30 m waren 56 Kampfhäuser in die Mauer eingefügt, Wiekhäuser genannt. 25 davon wurden bisher rekonstruiert. Besonders eindrucksvoll sind die vier im 14./​15. Jh. errichteten herrlichen Stadttore mit ihrem reichen Fassadenschmuck sowie der zinnengekrönte Fangelturm.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Sauerland

Bewandern Sie die im Süden Westfalens liegende Mittelgebirgslandschaft, die von Buchen- und Fichtenwäldern geprägt ist.

Tour:

Die Wasserfallschleife

Vom Bestwiger Ortsteil Ostwig steigen Sie durch den Wald zu Nordrhein-Westfalens einzigem natürlichem Wasserfall auf. Dieser führt nicht immer Wasser, was den Reiz der 18-km-Tour aber kaum mindert. Zurück nach Ostwig gelangen Sie über den Bestwiger Höhenweg mit zahlreichen Aussichtspunkten.

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Sauerland

Die Wasserfallschleife

Art der Tour: Wanderung
Dauer: 1 Tag
Reine Gehzeit: 4-5 Stunden
Strecke: 18 km

Start: Ostwig
Ziel: Ostwig

Mitnehmen: Verpflegung, Wanderkarte
Achtung: Wanderkarte erhältlich bei der Touristeninformation Bestwig (Rathausplatz 1)

Vom Bestwiger Ortsteil Ostwig steigen Sie durch den Wald zu Nordrhein-Westfalens einzigem natürlichem Wasserfall auf. Dieser führt nicht immer Wasser, was den Reiz der 18-km-Tour aber kaum mindert. Zurück nach Ostwig gelangen Sie über den Bestwiger Höhenweg mit zahlreichen Aussichtspunkten.

Vor der Sankt-Joseph-Kirche in Ostwig machen Sie sich auf den Weg. Es geht schon bald bergauf in den Wald, dessen Einsamkeit Sie bis zum Wasserfall nun nicht mehr loslässt. Sie durchqueren dichte Fichtenwälder, märchenhafte Buchenhaine und passieren großflächige Weihnachtsbaumkulturen. Ihr steter Begleiter auf dem ersten Teil der Strecke ist das Flüsschen Elpe – Naturgenuss pur! Zwischendurch erwarten Sie allerdings ein paar knackige Steigungen.

Nach ca. 10 km gelangen Sie zum Wasserfall. Den 20 m zu Tal stürzenden Bach bestaunen Sie von einer kleinen Aussichtsplattform im Naturschutzgebiet Plästerlegge aus, was nichts anderes bedeutet als Plätscherfelsen.

Nach einem weiteren steilen Anstieg erreichen Sie den Bestwiger Ortsteil Wasserfall mit dem Freizeitpark Fort-Fun-Abenteuerland, um den Sie einen Bogen auf dem Bestwiger Höhenweg machen – ab Wasserfall folgen Sie dem „B“. Kurz hinter dem Ort lockt der 57 m hohe Stüppelturm – den erreichen Sie jedoch nur über das Fort Fun, denn er steht auf dessen Gelände.

Auf dem Höhenweg steigen sie nun langsam ab. Vom mehr als 700 m hohen Dörnberg geht es über das alte Bergmannsdörfchen Andreasberg durch den Wald zurück nach Ostwig. Von zahlreichen Aussichtspunkten entlang des Höhenwegs haben Sie einen beeindruckenden Ausblick auf die Gemeinden ringsum: Ramsbeck, Heringhausen und im Norden Bestwig. In Ostwig empfängt Sie schließlich das Flair-Hotel Nieder mit seiner Gartenterrasse – und vor der Tür einer großen Schuhbürste.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Sauerland

Mehr Sehenswertes in der Region

Latrop
Mehr ländliche Idylle geht nicht: 2004 wurde das malerische Dorf im Grünen mit nicht mal 200 Ew. „Bundesgolddorf“, 2006 folgte der zweite Platz sogar auf europäischer Ebene. Hier finden Sie die harmonische Quintessenz Sauerländer Architektur: Typisches Fachwerk und re­gionaler Schiefer zieren die gepflegten Häuser, im Sommer prangen an den Fassaden Kästen voller leuchtender Geranien. Auskunft: Latrop 65 | Tel. 02972 60 06www.latrop.de

Waldskulpturenweg
Der Wald als Kunstmuseum: Über 23 km führt der Weg Wanderer von Schmallenberg nach Bad Berleburg. Er besteht aus elf teilweise gewaltig dimensionierten Objekten am Wegrand, darunter der „Krummstab“ von Heinrich Brummack, der sich mit mehr als 2,5 t Aluminium direkt über den Weg beugt, oder das begehbare „Monument of the Lost Falcon“ des New Yorker Künstlers Alan Sonfist, ein fast 50 m breiter, aus aufgeworfener Erde gestalteter Falke. www.waldskulpturenweg.de

Mühlenkopfschanze
Das Willinger Wahrzeichen, die größte Großschanze der Welt. Im Winter kommen Zehntausende, um die internationalen Skisprungstars zu bejubeln. Die ganzjährig stattfindenden Führungen über die Anlage bringen Sie per Seilbahn und Aufzug auf den Anlaufturm, von wo aus sich die Springer beim Weltcup zu Tal stürzen. Nicht jeder Besucher hier oben möchte unbedingt mit ihnen tauschen. Eine „Anfahrtshocke“ (Ofenkartoffel mit Lachs) oder einen „Telemark“ (Schnitzel mit Pommes) serviert man Ihnen vor Ort im Café Aufwind (tgl. 10.30–18 Uhr | €), außerdem Kuchen, Eis und Brotzeitkleinigkeiten. Auf der Terrasse schauen Sie direkt auf die Schanze. Führungen Di und Fr 14 Uhrwww.weltcupschanze-willingen.de

Wildwald Vosswinkel
Wildwald Vosswinkel (DuMont Bildarchiv - Ralph Lueger) Es grunzt, schmatzt und quiekt zwischen den Bäumen: Der Wildwald Vosswinkel ist eine der schönsten Sauerländer Einrichtungen, um den Wald zu erkunden, der hier an manchen Stellen noch ein richtiger Urwald ist. Zwei Rundwege (jeweils 4,5 km) führen – ganz ohne Zäune – durch den stellenweise naturbelassenen Wald. Vorsicht, kreuzendes Wild! Unterwegs gibt es a Aussichtskanzeln und Infostationen, die unterhaltsam über den Wald und seine Bewohner informieren: Hirsche, Wildschweine, Greifvögel, Füchse oder Mufflons. Mehrmals täglich kann man Fütterungen miterleben; die Wildheger stehen den Besuchern anschließend Rede und Antwort. Außerdem: Waldshop, Waldgasthaus und Grillplätze, Seminarangebot in der Waldakademie. Bellingsen 5 | Arnsberg-Vosswinkel | März–Okt. tgl. 9–17, Nov.–Feb. Sa/So 10–15 Uhr | www.wildwald.de  

Altena
Burg Altena (DuMont Bildarchiv - Ralph Lueger) Die Stadt der Drahtzieher (18 000 Ew.) 15 km nördlich von Lüdenscheid prägt noch heute das Metall verarbeitende Gewerbe – mit den dazugehörigen Konsequenzen für das Stadtbild. Sehenswert ist das Deutsche Drahtmuseum (Fritz-Thomée-Str. 12 | Di–Fr 9.30–17, Sa/So 11–18 Uhr | www.deutsches-drahtmuseum.de). Über den Dächern thront die Burg Altena (Di–Fr 9.30–17, Sa/So 11–18 Uhr | www.burg-altena.de) aus dem 12. Jh., eine der berühmtesten Silhouetten des Sauerlands. 1912 wurde hier die erste dauerhafte Jugendherberge (Tel. 02352 2 35 22) der Welt eröffnet; auch heute können Sie noch in der Burg übernachten – allerdings nicht mehr in den Sälen von einst: Die sind mittlerweile ein Museum. Auch das abwechslunsgreich gestaltete Museum der Grafschaft Mark ist hier untergebracht. Das Burgrestaurant (So-Abend und Mo geschl. | Tel. 02352 28 84 | €–€€) entschädigt für den schweißtreibenden Aufstieg zur Burg mit reichhaltiger Kost.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern 

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Harz

Erkunden Sie die ausgedehnten Wälder sowie die ausgeprägte Flora und Fauna dieser Region in der Mitte Deutschlands.

Tour:

Mit Volldampf durchs Selketal

Auf dieser zweitägigen Rundtour, die mit einer nostalgischen Eisenbahnfahrt beginnt, lernen Sie auch das wildromantische Selketal kennen. In Alexisbad starten Sie dann zu Ihrer Wanderung, auf der Sie nicht nur ursprüngliche Natur erleben, sondern auch viel historische Technik. Märchenhafte Akzente setzen Burgen und Schlösser, Landschaftsparks und die mystische Teufelsmauer.

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Harz

Mit Volldampf durchs Selketal

Art der Tour: Wanderung mit Zugfahrt
Dauer: 2 Tage
Reine Gehzeit: 12 Stunden
Strecke: 70 km

Start: Quedlinburg
Ziel: Quedlinburg

Kosten: 250 Euro für 2 Personen für Essen und Übernachten; Selketalbahn Quedlinburg–Alexisbad 12 Euro/Person
Mitnehmen: Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung, Rucksackverpflegung, Picknick
Achtung: Für die Zugfahrt aktuellen Fahrplan beachten! Der historische Dieseltriebwagen fährt derzeit im Sommer ab Quedlinburg um 8.30 Uhr, die Dampflok um 10.30 Uhr.

Auf dieser zweitägigen Rundtour, die mit einer nostalgischen Eisenbahnfahrt beginnt, lernen Sie auch das wildromantische Selketal kennen. In Alexisbad starten Sie dann zu Ihrer Wanderung, auf der Sie nicht nur ursprüngliche Natur erleben, sondern auch viel historische Technik. Märchenhafte Akzente setzen Burgen und Schlösser, Landschaftsparks und die mystische Teufelsmauer.

Los geht es in der Frühe am Bahnhof von Quedlinburg. Die gemütliche Selketalbahn bringt Sie in 1 Stunde nach Alexisbad. Dort verlassen Sie das Bahnhofsgelände Richtung Norden und stehen schon bald vor dem alten Logierhaus. Das Gebäude, zuletzt ein Erholungsheim der Reichsbahn, besitzt morbiden Charme. Auf der anderen Seite der Straße (B 185) leuchtet gelb die Petrus-Kapelle, die Sie über eine Brücke erreichen. Nachdem Sie ein Stück flussabwärts gewandert sind, führt ein kleiner Pfad hinauf zu einem Felsen, wo das Friedensdenkmal hoch über dem Ort thront. Auf einer Parkbank können Sie den Blick auf Alexisbad genießen. Nach dieser Verschnaufpause geht es auf dem Bergrücken weiter. Auf den nächsten Kilometern folgen Aussichtspunkte mit atemberaubenden Blicken ins Selketal im halben Dutzend. Schon bald taucht mitten im Wald ein Monopteros auf, der Luisentempel. Im Anschluss folgen Sie dem „Pionierweg“. Auf diesem hat ein Magdeburger Pionierbataillon im Jahr 1900 einen abenteuerlichen Tunnel in eine Felsformation getrieben, den Sie nur in leicht gebückter Haltung durchqueren können. Danach kommt der Glockenturm der Köthener Hütte ins Blickfeld. Dieses romantische Fleckchen mit einem grandiosen Blick ins Selketal ist geradezu geschaffen für ein Picknick. Von hier aus nehmen Sie den „Klippenweg“. Sie passieren die Mägdetrappe, auf der, ein wenig martialisch, ein Gedenkkreuz an den Fürsten Alexius erinnert. In Mägdesprung, das Sie kurz darauf erreichen, ist der Besuch des Industriemuseums Carlswerk ein Muss.

Bei der Besichtigung sollten Sie aber die Zeit nicht vergessen, denn der größte Teil des Wegs an diesem Tag liegt noch vor Ihnen. Hinter dem Carlswerk überqueren Sie die Selke auf einer Brücke, um am südlichen Ufer flussabwärts zu wandern. Auf dem Weg in Ihr abendliches Ziel Meisdorf können Sie sich nun auf großen Strecken an den Schildern mit der Silhouette der Burg Falkenstein orientieren. Kurz hinter Mägdesprung passieren Sie an der „Lampe“ die engste Stelle des Selketals, das hier nur 15 m breit ist. Im Anschluss wird das Tal breiter und bietet auf 8 km Länge eine einzigartige Flora und Fauna in einem Naturschutzgebiet, in dem z. B. Waldhyazinthe und Wildkatze beheimatet sind. Die Burgruine Anhalt liegt ebenso an Ihrer Route wie die Burg Falkenstein. Der Weg führt nun am nördlichen Ufer der Selke weiter bis Meisdorf , wo Sie Ihre kleine Zeitreise mit einem Menü und einer Übernachtung in einem ehemaligen Schloss krönen können, im Parkhotel Schloss Meisdorf (72 Zi. | Allee 5 | Tel. 03474 39 80 | www.meisdorf.vandervalk.de).

Am nächsten Morgen nehmen Sie Abschied von der Selke, die Richtung Norden weiterfließt, während Sie sich nun westwärts orientieren. Ballenstedt mit dem sehenswerten Schlosspark ist Ihr nächstes Ziel, und auf dem „Fürstenweg“ kommen Sie dann zur Roseburg mit ihrem herrlichen Landschaftspark. Das Burg-Café (März–Okt. tgl. 11–17.30, Nov.–Feb. Mo–Fr ab 14, Sa/So ab 12 Uhr) bietet sich für eine Wanderpause an. Am Osterteich queren Sie danach die Strecke der Selketalbahn. Auf dem „Schwesternweg“ und dem „Herrenbergsweg“ umwandern Sie Gernrode, und auf dem „Panoramaweg“ kommen Sie dann nach Bad Suderode. Hinter dem Ort haben Sie immer wieder freie Sicht auf die nahe gelegene Teufelsmauer. An der Bückemühle vorbei geht es westlich des Quarmbachs weiter. Parallel zur Selketalbahn führt hier der Weg zur Quarmbachsiedlung. Auf der Schafbrücke überqueren Sie die Bode. In Quedlinburg angekommen, gehen Sie durch den Brühlpark weiter ins Zentrum. Dort endet am frühen Abend die Tour mitten im Weltkulturerbe bei einem Essen im Schlosskrug am Dom im gemütlichen Biergarten.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Harz

Mehr Sehenswertes in der Region

Burg Falkenstein
Auf einem Sporn über dem Selketal, 9 km vor Ballenstedt, steht der Falkenstein. Keine andere Burg im Harz ist so gut erhalten. 1120 datiert der Baubeginn durch die Konradsburger Grafen. Um 1230 schrieb hier Eike von Repgow den „Sachsenspiegel“, die älteste Sammlung deutschen Rechts. Nach 1600 wurde die Burg umgebaut, im 18. Jh. zogen die Herren ins Meisdorfer Schloss um, und im 19. Jh. erfolgte der Umbau zum Jagdschloss. Besucher müssen durch sieben Tore gehen, bevor sie den Innenhof der Kernburg betreten, wo die historischen Räume und das Jagdmuseum untergebracht sind. April–Okt. tgl. 10–18 Uhr, Nov.–März Di–So 10–16.30 Uhr | ca. 2 km Fußweg vom Parkplatz zur Burg | www.dome-schloesser.de
Die Laubwälder am Hang unter der Burg und das Flusstal gehören zu den artenreichsten Biotopen im Harz, sie sind Naturschutzgebiet, werden jedoch durch Projekte bedroht, mit denen der Hochwasserschutz verbessert werden soll. In der Planung sind derzeit zwei Rückhaltebecken, in denen insbesondere bei Schneeschmelze und starken Regenfällen große Wassermengen aufgestaut werden können, um flussabwärts Überschwemmungen zu verhindern. www.rettet-das-selketal.de

Bodetal
Zwischen Thale und Treseburg braust die Bode durch das immer engere und tiefere Tal und bricht durch die Granitmassen von Rosstrappe und Hexentanzplatz, kurz bevor sie in die Ebene eintritt. Auf dem Weg am Flusslauf entlang wird die Vielfalt der Gesteins- und Pflanzenwelt auf 22 Tafeln erklärt. Malerische Wanderwege führen durch das Tal, und über steile Pfade geht es hinauf zu Rosstrappe oder Hexentanzplatz. Am Talausgang erreicht man Sessellift und Seilbahn. Busverbindung Thale–Treseburg (Linie 263) 4-mal tgl. direkt über Rosstrappe
Das Bodetal bildet den letzten Abschnitt auf dem beliebten Hexenstieg. Ziel des 94 km langen Fernwanderwegs, der in Osterode beginnt, ist Thale. www.hexenstieg.de

Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode (DuMont Bildarchiv - Ralf Freyer) Das Schloss wurde um 1120 als Burg errichtet, mehrfach umgebaut und erweitert, bis 1862–83 durch den Fürsten Otto zu Stolberg-Wernigerode, Vizekanzler unter Otto von Bismarck, der völlige Umbau im Stil des Historizismus vorgenommen wurde. Bei den Führungen werden über 40 Räume mit der Originalausstattung des 19. Jhs. besichtigt, darunter der Festsaal und die Schlosskirche. Der Blick vom Bergfried geht auf die Stadt, den Vorharz und die Berge des Oberharzes. Mai–Okt. tgl. 10–18 Uhr, Nov.–April Di–Fr 10–17, Sa, So 10–18 Uhr | www.schloss-wernigerode.de  

Kyffhäuser-Denkmal
Landschaft Kyffhäusergebirge (DuMont Bildarchiv - Ralf Freyer) Es ist eine weithin sichtbare Landmarke, die hier die Einheit des Deutschen Reichs verkünden sollte. Die Reichsburg Kyffhausen war eine der größten Burgen Deutschlands, die zur Zeit Kaiser Friedrichs I. (1122–90) erbaut wurde. Die Unterburg mit dem Barbarossa-Denkmal ist am besten erhalten, der Bergfried ist restauriert. Der Brunnen ist mit 176 m einer der tiefsten Europas. 1896 wurde das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. fertiggestellt, dessen 81 m hoher Turm in einer Krone endet, die großartige Aussicht bietet. Tgl. 9.30–18, Nov.–März 10–17 Uhr  

Harzquerbahn
Die Harzquerbahn erreicht zwischen Sorge und Benneckenstein ihren höchsten Punkt (555,5 m). An der Eisfelder Talmühle, 15 km östlich von Hohegeiß, können Sie in die Selketalbahn umsteigen. Hier beginnen einige Wanderwege durch die Laubwälder und sanften Täler des Südharzes, die gemächlich ansteigend z. B. nach Benneckenstein zurückführen.

Brocken
Schierke Wanderer (DuMont Bildarchiv - Ralf Freyer) Der höchste Berg des Harzes ist das Ziel vieler Wanderer. Bei schönem Wetter haben Sie vom Gipfel eine atemberaubende Sicht, dazu gibt´s das Brockenhaus und alpine Pflanzen.  

Tropfsteinhöhlen
Die Baumannshöhle, in der Knochen des Höhlenbären gefunden wurden, ist seit 1646 für Besucher zugänglich und reich an Tropfsteinen. Der Goethesaal mit dem Wolfgangsee besitzt eine wunderbare Akustik und wird für Vokalmusik und Konzerte genutzt.
Die Hermannshöhle wurde 1866 entdeckt und bekam als erste Schauhöhle der Welt 1890 elektrische Beleuchtung, um den Besuchern die bis zu 48 m hohen Säle, die Kristallkammer und die lichtscheuen Lurche im Olmensee vorzuführen. Dieser ist Lebensraum für noch 13 Exemplare des Grottenolms, den es sonst nirgendwo in Deutschland gibt. Führungen Juli, Aug. tgl. 9–17.30 Uhr, Nov.–Jan. 9–15.30 Uhr, übrige Monate 9–16.30 Uhr | warm anziehen, drinnen sind nur 8 Grad | www.harzer-hoehlen.de© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Dresden / Sächsische Schweiz

Begeben Sie sich auf Entdeckungstour abseits der touristischen Hotspots Dresdens und erleben Sie die natürlichen Seiten der Stadt.

Tour:

Elbaufwärts: von der City zum Blauen Wunder

Bei diesem Spaziergang entlang des Elberadwegs kommen Sie dem Lebensgefühl der Stadt vielleicht am nächsten. Erst rechts, dann links der Elbe laufen Sie bis zu Dresdens berühmtester Brücke, dem „Blauen Wunder“, vorbei an Villen und Schlössern und mitten durch die Elbwiesen.

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Dresden / Sächsische Schweiz

Elbaufwärts: von der City zum Blauen Wunder

Art der Tour: Spaziergang
Dauer: 1/2 Tag
Reine Gehzeit: 2,5 Stunden
Strecke: 8,5 km

Start: Augustusbrücke
Ziel: Demnitz Elbegarten

Kosten: Straßenbahn Einzelticket 2,30 Euro, Schwebebahn Berg- und Talfahrt 5 Euro
Achtung: Schwebebahn im Sommer bis 20, April–Okt. bis 18 Uhr, letzter Zugang zur Aussichtsplattform auf der Bergstation 45 Min. vor der letzten Fahrt; zurück ins Stadtzentrum: zu Fuß über das Blaue Wunder, dann ab Schillerplatz mit der Straßenbahn 12 in die Altstadt bzw. mit der Straßenbahn 6 in die Neustadt

Bei diesem Spaziergang entlang des Elberadwegs kommen Sie dem Lebensgefühl der Stadt vielleicht am nächsten. Erst rechts, dann links der Elbe laufen Sie bis zu Dresdens berühmtester Brücke, dem „Blauen Wunder“, vorbei an Villen und Schlössern und mitten durch die Elbwiesen.

13.00 Uhr
Starten Sie flussaufwärts am Neustädter Brückenkopf der Augustusbrücke. Von den Treppen unterhalb des Finanzministeriums bietet sich der beste Blick auf das Altstadtpanorama am anderen Ufer. Hinter der Carolabrücke passieren Sie die Sächsische Staatskanzlei. Wenige Schritte weiter zieht der bronzene Bogenschütze von Ernst Moritz Geyger die Blicke auf sich. Nach der Unterquerung der Albertbrücke steigt der Weg ein paar Meter an. Links liegt hier der zum Verweilen einladende Rosengarten mit seiner Blütenpracht. Weiter geht’s über die Mündung des Flüsschens Prießnitz und vorbei an der Elbfähre zur Johannstadt. Der Uferweg trägt nun den Namen Körnerweg. Durch viel Grün hindurch kann man herrschaftliche Stadtvillen erspähen. Voraus spannt sich die Waldschlösschenbrücke über den Fluss, deren Bau das Dresdner Elbtal den Welterbestatus gekostet hat. So umstritten das Bauwerk ist, so reizvoll ist die Aussicht, die sich nun beim Überqueren der Brücke bietet – elbabwärts aufs Stadtzentrum, elbaufwärts auf den Loschwitzer Elbhang.

Auf dem linkselbischen Teil des Elberadwegs geht es weiter stadtauswärts. Der Weg durchquert die Elbwiesen, die hier über 300 m breit sind. Auf einer Bank am Elberadweg kann man den Blick auf die drei Elbschlösser am gegenüberliegenden Hang genießen. Von links nach rechts: Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss, Schloss Eckberg. Flussaufwärts schließen sich Dinglingers Weinberg, einst Sommerwohnsitz des Hofgoldschmieds Johann Melchior Dinglinger, sowie das Villenviertel Weißer Hirsch an. Beim Weitergehen kommt die als Blaues Wunder bekannte Loschwitzer Elbbrücke in Sichtweite. Wechseln Sie auf ihr erneut die Elbseite. Steigen Sie dazu gleich hinter der „Villa Marie“, einem beliebten Restaurant, direkt vor der Brücke die Treppe hinauf.

16.00 Uhr
Überqueren Sie den verkehrsreichen Körnerplatz stadtauswärts hinein in die Pillnitzer Landstraße. Wenige Meter weiter sehen sie auf der linken Straßenseite die erhöht am Hang stehende Loschwitzer Kirche von George Bähr. Schauen Sie, ob das barocke Kleinod geöffnet ist. Gleich links daneben befindet sich der Eingang zur Schwebebahn. Die 1901 eingeweihte Bergbahn bringt Sie in 5 Min. hinauf nach Oberloschwitz. Oben angelangt, können Sie sich in der Bergstation Schwebebahn eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Berbahnen ansehen. Zur Aussichtsplattform (großartiger Rundumblick!) auf dem Turm des Maschinenhauses gelangen Sie mit einem gläsernen Aufzug. Anschließend geht’s wieder ins Tal. Am Ausgang der Station wenden Sie sich nach rechts und biegen dann links in die Friedrich-Wieck-Straße des alten Loschwitzer Dorfkerns ein. Eine paar Stufen führen zu einem halben Dutzend etwas tiefer liegenden Fachwerkhäusern, die heute Kunstgewerbeläden beherbergen. Danach weitet sich die Straße zu einem kleinen Platz. Nr. 6 ist das Buch- und Kulturhaus (www.kulturhaus-loschwitz.de) – vielleicht findet später noch eine Lesung oder ein Chansonabend statt. Die Ausstellungen können Sie sich bei freiem Eintritt anschauen. In Nr. 10, dem Friedrich-Wieck-Haus (heute ein Wohnhaus), lebte der Vater von Clara Schumann und Schwiegervater von Robert Schumann.

18.00 Uhr
Folgen Sie ab hier der Straße weiter, bummeln Sie hinunter zum Elbufer, und beschließen Sie den Tag im Demnitz Elbegarten (www.elbegarten-dresden.de) unter freiem Himmel bei Kesselgulasch oder Thüringer Bratwurst und mit dem unvergesslichen Blick auf die Elbe, die Raddampfer und das Blaue Wunder.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Dresden / Sächsische Schweiz

Mehr Sehenswertes in der Region

Meißen
Albrechtsburg Meißen (DuMont Bildarchiv - Ernst Wrba) Die über 1000 Jahre alte Porzellan- und Weinstadt 25 km elbabwärts ist die Wiege des Herrschergeschlechts der Wettiner. Über dem Fluss thront die spätgotische Albrechtsburg (www.albrechtsburg-meissen.de). 1470–1524 errichtet, gilt sie als erster Schlossbau im deutschsprachigen Raum. Der benachbarte Dom ist ein Meisterwerk der Spätgotik, die Westtürme wurden jedoch erst 1908 vollendet. Bemerkenswert sind der Kreuzgang, die Begräbniskapelle der Wettiner und das Altartryptichon von Lucas Cranach d. Ä. Am Marktplatz stehen das spätgotische Rathaus, die Frauenkirche samt Porzellanglockenspiel und das 500 Jahre alte Restaurant Vincenz Richter (www.vincenz-richter.de). Domizil der 1710 gegründeten Porzellan-Manufaktur Meissen war zunächst die Albrechtsburg. Seit 1865 wird das „Weiße Gold“ mit den gekreuzten blauen Schwertern im Triebischtal produziert: Erlebniswelt mit Museum, Schauwerkstätten, Outlet, Café (www.meissen.com). www.touristinfo-meissen.de  

Moritzburg
Die Gemeinde nördlich von Dresden ist vor allem für das in einem Teich gelegene Schloss Moritzburg (www.schloss-moritzburg.de) mit seinen vier Rundtürmen bekannt. Ab 1723 ließ August der Starke eine 200 Jahre zuvor von Herzog Moritz errichtete Anlage in ein Jagd- und Lustschloss verwandeln – nach Plänen seines Lieblingsarchitekten Pöppelmann. In den Räumen sind Ledertapeten, Porzellan und Jagdtrophäen zu bewundern. Das Moritzburger Federzimmer mit Prachtbett und Wandteppichen entstand Anfang des 18. Jhs. aus Zehntausenden Hühner-, Pfauen- und Fasanenfedern. Unter Friedrich August III. wurde bis 1776 rund 1,5 km östlich des Schlossteichs in chinoisen Formen das Fasanenschlösschen errichtet. Auf dem nahen Großteich samt Mole und Leuchtturm (!) vergnügten sich die Herrscher bei nachgestellten Seeschlachten.
Im Rüdenhof verbrachte Käthe Kollwitz die letzten Monate bis zu ihrem Tod im April 1945. Das Käthe-Kollwitz-Haus (www.kollwitz-moritzburg.de) erinnert an Leben und Werk einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jhs. Zur Hengstparade lädt das Sächsische Landgestüt Moritzburg (www.saechsische-gestuetsverwaltung.de) an drei Wochenenden im September. www.kulturlandschaft.moritzburg.de

Schloss und Park Pillnitz
1706 überließ August der Starke seiner Mätresse, der Gräfin Cosel, das Anwesen und nahm es ihr nach dem Ende der Liaison wieder weg. Ab 1720 entstand auf dem Gelände nach Plänen von Pöppelmann und Longuelune eine Sommerresidenz im Chinoiseriestil, spiegelbildlich angelegt und verbunden durch einen Lustgarten. In den folgenden 100 Jahren wurden Flügelbauten und das Neue Palais ergänzt. Im Berg- und Wasserpalais zeigt das Kunstgewerbemuseum (www.skd.museum) Kunsthandwerk aus fünf Jahrhunderten. Das Neue Palais beherbergt das Schlossmuseum (www.schloesser-dresden.de). Im Palmenhaus stehen botanische Kostbarkeiten aus Südafrika und Australien. Das berühmteste Gewächs des Schlossparks ist jedoch die Pillnitzer Kamelie, die wohl Ende des 18. Jhs. aus Japan nach Dresden gelangte. Seit 1992 wird die fast 9 m hohe Pflanze im Winter von einem Glashaus geschützt. Mitte Februar bis April trägt sie tausende roter Blüten.
Am reizvollsten ist die Parkanlage in den frühen Morgenstunden oder im letzten Sonnenlicht. Nehmen Sie an einer Parkführung teil, besuchen Sie eines der Open-Air-Konzerte, oder wohnen Sie gleich in einem der beiden Ferienhäuser im Schlosspark. Besucherinformation/Tickets Alte Wache: April–Okt. 9–18, Nov.–März 10–16 Uhr | Tel. 0351 2 61 32 60 | Museen: Mai–Okt. Di–So 10–18 Uhr, Nov.–April nur Führungen im Schlossmuseum, Park 6 Uhr bis Abenddämmerung | Eintritt 8 Euro (Tagesticket: Museen, Park, Pflanzenhäuser), nur Parkticket 2 Euro (Park April–Okt. 9–18 Uhr, Pflanzenhäuser ganzjährig), Kinder bis 16 J. frei, mit Schlösserlandkarte freier Eintritt | www.schloesserland-sachsen.de. Bus 63 Pillnitzer Platz

Festung Königstein
Ausblick Festung Königstein (DuMont Bildarchiv - Ernst Wrba) „Auf dem Stein des Königs“ unterschrieb der Böhmen-König Wenzel I. 1241 die Oberlausitzer Grenzurkunde. 1563 begann der Ausbau der Burg zur Landesfestung der Wettiner. In unruhigen Zeiten bot der nie eingenommene Königstein den sächsischen Herrschern Zuflucht. Außerdem diente die Anlage als Kriegsgefangenenlager und Staatsgefängnis. Berühmte Insassen waren Michail Bakunin und August Bebel. Als Gäste weilten Zar Peter I., Friedrich Wilhelm I. und Napoleon auf der Festung. Seit 1955 ist der Königstein ein militärhistorisches Freilichtmuseum. Nehmen Sie sich mindestens zwei Stunden Zeit zur Erkundung des 9,5 ha großen Areals. Unbedingt zu empfehlen: ein Rundgang entlang der 2,2 km langen Brustwehr mit Friedrichsburg, Hungerturm und phantastischen Ausblicken. Außerdem sehenswert: Garnisonskirche und Altes Zeughaus, Georgenburg und Magdalenenburg sowie der älteste erhaltene deutsche Kasernenbau, die Alte Kaserne von 1589/90.
Verschiedene Restaurationen bieten deftige Kost, die Festungsbäckerei (April–Okt., sonst bei gutem Wetter und an den Adventswochenenden geöffnet) leckeren Kuchen wie aus Großmutters Zeiten, der seinen (stolzen) Preis wert ist. Kulinarische Zeitreisen in den Kasematten (nach Voranmeldung: Tel. 035021 6 44 44 | www.festung.com). An den Adventswochenenden findet ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt, und auch im Rest des Jahres gibt es zahlreiche Feste und Veranstaltungen. Im ehemaligen Brunnenhaus gibt es zwei Ferienwohnungen (Tel. 035021 6 46 07). April–Okt. 9–18 Uhr (10 Euro), Nov.–März 9–17 Uhr (8 Euro), mit Schlösserlandkarte freier Eintritt, letzter Einlass eine Std. vor Schließung | mit dem Festungsexpress (April–Okt. und an Adventswochenenden) ab 9 Uhr halbstdl. von Königstein (Reißigerplatz) zum Parkhaus unterhalb der Festung, weiter mit der Bimmelbahn zum Eingang, Personenaufzug (ganzjährig), gläserner Panoramalift (April–Okt.) | www.schloesserland-sachsen.de  

Semperoper
Semperoper (DuMont Bildarchiv - Ernst Wrba) Nachdem das erste Semper-Opernhaus 1869 abgebrannt war, entstand 1871–78 an gleicher Stelle und wieder entworfen von Gottfried Semper das zweite Königliche Hoftheater im Stil der italienischen Hochrenaissance. Nach der Zerstörung am 13. Februar 1945 und der Fassadensicherung bis 1956 entschied man sich für einen weitgehend originalgetreuen Wiederaufbau. Am 13. Februar 1985, dem 40. Jahrestag ihrer Zerstörung, wurde die Semperoper wieder eröffnet. Achten Sie auf die Marmorimitationen in den Vestibülen, die Bilder des Deckenplafonds im Zuschauersaal und die doppelfenstrige Uhr über der Bühne. Theaterplatz 2 | Info zu Eintrittskarten siehe „Am Abend“; Führungen (ca. 45 Min. | 10 Euro) über „Semperoper erleben“ | Box Office in der Schinkelwache oder Tel. 0351 3 20 73 60 | www.semperoper-erleben.de | Straßenbahnen 4, 8, 9 Theaterplatz© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern  

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Bodensee

Genießen Sie die einzigartige Natur am Bodensee und in der umgebenden Region im nördlichen Alpenvorland.

Tour:

Mit dem Rad ins Hopfengebiet um Tettnang

Die Tour führt ins Hinterland des Obersees, wo es eine kulinarische Schatzkammer zu entdecken gibt. Auf Radwegen und kleinen Straßen geht es durch Apfelplantagen und Beerenfelder ins Hopfenanbaugebiet rund um Tettnang. Auf der gesamten Strecke laden Hofläden zu einem Halt und zu einer vitaminreichen Zwischenverpflegung ein. Für kleinere Anstiege werden Radler mit einem großartigen Alpenpanorama und Ausblick auf den Bodensee belohnt.

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Bodensee

Mit dem Rad ins Hopfengebiet um Tettnang

Art der Tour: Radtour
Dauer: 1 Tag
Reine Fahrzeit: 3,5 Stunden
Strecke: 49 km

Start: Friedrichshafener Hafen
Ziel: Friedrichshafener Hafen

Kosten: Fahrrad 15 Euro/Tag, Pedelec 24 Euro/Tag, Hopfenmuseum 5 Euro, Strandbad 3,50 Euro, ab 17 Uhr 1,50 Euro
Mitnehmen: Sonnen- und Regenschutz, Getränk, Picknick, Badesachen
Achtung: Fahrradverleih z. B. bei Sport Schmidt (Scheffelstr. 4 | Tel. 07 541 23 531)

Die Tour führt ins Hinterland des Obersees, wo es eine kulinarische Schatzkammer zu entdecken gibt. Auf Radwegen und kleinen Straßen geht es durch Apfelplantagen und Beerenfelder ins Hopfenanbaugebiet rund um Tettnang. Auf der gesamten Strecke laden Hofläden zu einem Halt und zu einer vitaminreichen Zwischenverpflegung ein. Für kleinere Anstiege werden Radler mit einem großartigen Alpenpanorama und Ausblick auf den Bodensee belohnt.

10.00 Uhr
Startpunkt ist der Friedrichshafener Hafen. Direkt vor dem Zeppelinmuseum befindet sich ein Wegweiser für verschiedene Radwege. Folgen Sie dem Bodenseeradweg in Richtung Eriskirch, bis Sie dort linker Hand den kleinen Bahnhof sehen. Unmittelbar danach die Gleise überqueren, scharf nach links abbiegen und zum Naturschutzzentrum fahren, das sich im ehemaligen Bahnhofsgebäude befindet. Von dort auf der Bahnhofstraße Richtung Ortsmitte bis zum Ende fahren. Hier links abbiegen und dem Wegweiser „Meckenbeuren 9,5 km, Oberbaumgarten 2,9 km“ folgen, dabei nach ca. 50 Metern die Friedrichshafener Straße überqueren, sodass Sie nach Eriskirch-Tannösch gelangen. Der kleinen, geteerten Straße nach Norden folgen Sie in Richtung Lochbrücke. Ruhig und beschaulich geht es hier zu im Hinterland des Bodensees, das geprägt ist vom Obstbau. Vor allem Äpfel gedeihen gut im milden Klima. Der Wechsel aus Frühnebel und warmer Septembersonne lässt sie vorzüglich reifen. Und am besten schmecken sie natürlich direkt vom Erzeuger. Liebhaber von Hochprozentigem schätzen auch die Obstbrände aus der Region.

Auf etwa halber Strecke bei Oberbaumgarten machen Sie einen kleinen Abstecher nach rechts zu einer historischen, gedeckten Holzbrücke aus dem Jahr 1824, die hier die Schussen überquert. Sie wurde zwar renoviert, aber die ursprüngliche Konstruktion ist nach wie vor erhalten. Kehren Sie wieder zurück auf die Straße nach Lochbrücke. Dort angekommen, biegen Sie rechts ab und folgen dem Radweg bis Tettnang. Schon von Weitem sehen Sie linker Hand das barocke Schloss. Nach einem kleinen Anstieg erreichen Sie den Ort, der als Zentrum des Hopfenanbaus bekannt ist. Seit 1844 wird hier hochfeiner Aromahopfen angebaut, der von Brauern auf der ganzen Welt für seine zarte Bittere geschätzt wird. Heute gibt es im einzigen Hopfenanbaugebiet von Baden-Württemberg rund 150 Betriebe, und die Erzeuger ernten jährlich 1500–2000 t des „grünen Goldes“. Das Neue Schloss, für dessen Ausstattung die Grafen von Montfort einst die besten Künstler Süddeutschlands beauftragten, kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Wer jetzt schon eine Pause benötigt, kann diese im Park vor dem Schloss oder in einem Eiscafé im kleinen Stadtzentrum einlegen.

12.30 Uhr
Nun folgt der anstrengendste Teil der Tour, für den Sie der Beschilderung „Hopfenpfad“ bis Tettnang-Siggenweiler folgen. Der Anstieg ist bald geschafft, und oben lädt ein kleiner Rastplatz mit zwei Bänken unter einer Linde zum Verschnaufen ein. Von hier bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf den See und bis weit in die Alpen. Zwei Tafeln erklären, welche Gipfel sich in der Ferne abzeichnen. Das Hopfenmuseum ist dann schnell erreicht. Besucher können hier Historisches und Aktuelles rund um Anbau, Ernte, Verarbeitung und Bedeutung des Hopfens hautnah erleben. Unter anderem führt ein Steg in luftiger Höhe direkt in einen Hopfengarten, sodass Sie die langen Ranken aus nächster Nähe und von oben betrachten können. Nach dem Museumsbesuch bietet sich eine Stärkung mit regionalen Spezialitäten an im Museumsgasthaus Bierstängel (Mai–Okt. Di–So 10.30–18 Uhr).

14.30 Uhr
Gut gestärkt und ausgeruht geht es nun nach einem kurzen, leichten Anstieg hinab nach Süden ins Argental. Dazu biegen Sie nach dem Parkplatz des Hopfenmuseums rechts ab und folgen dem Wegweiser „Laimnau 7,4 km“. Auf einem großen Teil der Strecke bietet sich bei klarem Wetter ein weiter Fernblick. In Neuhäusle Richtung Iglerberg halten und der teilweise ungeteerten Straße durch einen lichten Wald und an sonnigen Lichtungen vorbei folgen, bis Sie Laimnau erreichen. Dort rechts abbiegen. Am Ortsende über die Brücke fahren und dem Wegweiser „Langenargen 9,7 km“ folgen. Am linken Ufer geht es nun entlang des kleinen Flusses auf schattigen Wegen durch das idyllische Argental zurück in Richtung See. Kurz vor Langenargen überqueren Sie die historische Kabelhängebrücke und folgen dem Schild „L. A. Ortsmitte“. In Langenargen wird es Zeit für eine Kaffeepause, beispielsweise auf der direkt am See gelegenen Terrasse im Schloss Montfort.

16.00 Uhr
Ab Langenargen folgt die Route dem Bodenseeradweg in Richtung Friedrichshafen. 1,4 km vor Eriskirch biegen Sie jedoch links, seewärts, ab: Folgen Sie dem Wegweiser „Strandbad/Eriskircher Ried“. Der Weg ist als Rad- und Fußweg ausgezeichnet. Die Route führt quer durch das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried bis Friedrichshafen. Bei gutem Wetter legen Sie eine Erfrischungspause im 10 Eriskircher Strandbad ein. Am Ortsrand von Friedrichshafen mündet der Weg in denjenigen, auf dem Sie den Ort auf dem Hinweg verlassen haben. Von hier aus geht es zurück zum Friedrichshafener Hafen.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern

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Bodensee

Mehr Sehenswertes in der Region

Insel Mainau
Schloss Mainau (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Wer sich der Mainau mit dem Schiff nähert, erblickt schon von Weitem das Schloss, eingebettet in dichtes Grün.
Vom Festland (Parkplatz und Bus Linie 4 vom Konstanzer Bahnhof aus) ist die Insel über eine Brücke erreichbar. Wer schlecht zu Fuß ist, kann mit dem Inselbus vom Festlandparkplatz bis nahe ans Schloss heranfahren. Mit rund 1,2 Mio. Besuchern im Jahr ist die Blumeninsel Mainau die bekannteste Touristenattraktion am Bodensee.
Die 45 ha große Insel gehörte im 8. Jh. zum Kloster Reichenau, anschließend über 500 Jahre dem Deutschen Orden. 1853 erwarb sie Großherzog Friedrich I. als Sommersitz. Er begründete den Rosengarten, in dem heute bis zu 20 000 Rosen in 1200 Arten blühen. Als die Tochter des Großherzogs durch Heirat zur Königin Victoria von Schweden wurde, ging die Insel in schwedischen Besitz über. Graf Lennart Bernadotte übernahm sie 1932 und verwandelte das überwucherte Eiland in ein Paradies für Naturliebhaber. Durch Heirat mit einer Bürgerlichen verlor Bernadotte in den 30er-Jahren seinen schwedischen Prinzentitel. Zum Graf machte ihn erst 1951 eine Tante aus Luxemburg. Seit dem Tod von Graf Lennart (1909–2004) und seiner Frau Gräfin Sonja (1944–2008) leiten ihre beiden ältesten Kinder, Gräfin Bettina und Graf Björn, die Mainau.
Neben einem Spaziergang entlang der riesigen Blumenbeete lohnt das Verweilen im Arboretum mit seinen Mammutbäumen. 500 verschiedene Arten von Laub- und Nadelgehölzen wachsen hier.
Wer früh am Morgen oder gegen Abend kommt, erlebt eine andere, ruhige Mainau. Ebenso hat ein Besuch im Herbstnebel oder im Schnee seinen Reiz. Das „Blumenjahr“ dauert von Ende März bis Ende Oktober. Ab 17 Uhr halbiert sich während dieser Zeit mit dem „Sonnenuntergangsticket“ der Eintritt. Außerhalb der Saison sind die Eintrittspreise reduziert, ebenso allerdings die Attraktionen und das gastronomische Angebot. Ganzjährig tgl. von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang | Eintritt 18 Euro, Nov.–Mitte März 9 Euro  

Meersburg
Das romantische Städtchen Meersburg (5600 Ew.) steht bei den Besuchern ganz oben auf der Beliebtheitsskala, 1 Mio. Gäste kommen jährlich.
Sie lassen sich von den Gassen und Fachwerkhäusern verzaubern, die sich rund um das Alte und das Neue Schloss an einen Steilhang schmiegen. Der sagenumwobene Ursprung geht bis in graue Vorzeit zurück: Angeblich hat Merowingerkönig Dagobert I. im 7. Jh. die Burg errichtet. Heute ist die niemals eroberte Meersburg die älteste bewohnte Burg Deutschlands. Der kleine Ort vermittelt trotz der trutzigen Mauern eine heitere, südländische Atmosphäre, im Sommer allerdings mit einer gehörigen Portion Rummel. Im Winter sind zahlreiche Hotels und Gaststätten geschlossen.

Pfahlbauten Unteruhldingen
Pfahlbauten Unteruhldingen (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Im ältesten Freilichtmuseum Europas wurden 23 Häuser in Pfahlbauweise aus der Zeit zwischen etwa 4000 und 850 v. Chr. nachgebaut. Die ersten Nachbauten wurden zwischen 1922 und 1940 errichtet. Das jüngste Haus stammt aus dem Jahr 2007. 2011 nahm die Unesco alle prähistorischen Pfahlbauten in Baden-Württemberg und Bayern in ihre Weltkulturerbeliste auf, die damit neben der Stiftsbibliothek St. Gallen und der Klosterinsel Reichenau das dritte Weltkulturerbe mit Bezug zum Bodensee sind. Im 360-Grad-Kino Archaeorama tauchen die Besucher virtuell in die Vergangenheit des Bodensees ab.
Rund um den Bodensee sind mehr als 100 Standorte von Pfahlbausiedlungen aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit belegt. Ein Dorf konnte zwischen fünf und 80 Häuser umfassen. April–Sept. tgl. 9–18.30, Okt. tgl. 9–17, Nov. Sa, So 9–17 Uhr | 2. Januarwoche–März u. Dez. Mo–Fr Gruppenführung um 14.30 Uhr | Eintritt 9 Euro | www.pfahlbauten.de  

Zeppelin-Museum
Beim Besuch der weltgrößten Sammlung zur Geschichte der Luftschifffahrt kann man in einen Mythos einsteigen: Mittelpunkt der Ausstellung ist ein knapp 40 m großer Teilnachbau des Luftschiffs „Hindenburg“ samt Kabinen und Passagierräumen. Andere Abteilungen informieren über Geschichte und Technik. Zum Museum gehört auch eine Sammlung mit dem Schwerpunkt Kunst der Bodenseeregion der letzten 500 Jahre. Regelmäßige Wechselausstellungen und schöner Museumsshop. Mai–Okt. tgl. 9–17 Uhr, Nov.–April Di–So 10–17 Uhr | Eintritt 8 Euro | Seestr. 22 | im Hafenbahnhof | www.zeppelin-museum.de
Wer Geschichte lieber aktiv erfahren möchte, sollte den 12 km langen Zeppelinpfad erwandern. Er führt von der Innenstadt zum Flughafen, vorbei an wichtigen Standorten der Industriegeschichte, beispielsweise in Manzell, wo früher die Luftschiffe gebaut wurden.

Pfänder
Pfänderbahn (DuMont Bildarchiv - Johann Scheibner) Die Talstation der Pfänderbahn (tgl. 8–19 Uhr | Berg- u. Talfahrt 11,80 Euro | Tel. 05574 4 21 60 | www.pfaenderbahn.at) liegt am Rand der Bregenzer Innenstadt, 5 Gehminuten vom Hafen entfernt (mit Museum über die Bahn). In 6 Minuten bringt Sie die Gondel auf den Gipfel. Zu Fuß brauchen Wanderer rund 1,5 Stunden. Bei gutem Wetter schweift der Blick vom Pfänder (1064 m) über beinahe 240 Alpengipfel (Wetterauskunft: Tel. 05574 4 33 16). Gleich drei Gasthäuser kümmern sich auf dem Pfänder um hungrige und durstige Bergbesucher.
Für jedermann ist der halbstündige Rundgang durch den Alpenwildpark (ganzjährig | Eintritt frei) mit Steinböcken, Mufflons, Murmel- und anderen Tieren. Auf dem Rundweg liegt die Adlerwarte (Vorführzeiten: Mai–Okt. tgl. 11 u. 14.30 Uhr | 5,90 Euro). Falkner lassen verschiedene Greifvögel frei am Pfänderhang fliegen. www.pfaender.at
Der Pfänder ist außerdem ein Radlerparadies mit zahlreichen Mountainbikestrecken einen kostenlosen Führer gibt´s bei der Touristinformation und direkt am Berg). Die Seilbahn transportiert auch Räder, von 8 bis 10 Uhr sogar gratis.© MAIRDUMONT GmbH & Co. KG, Ostfildern  

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Wilthener Gebirgskräuter

Wilthener Gebirgskräuter

Wilthener Gebirgskräuter ist ein herzhaft-milder Kräuterlikör, dem erlesene Kräuter, Samen und Wurzeln sein einzigartiges Aroma verleihen. Er stammt seit jeher aus Wilthen, aus einer der traditionsreichsten Brennereien Deutschlands.

Ausgesuchte Inhaltsstoffe wie Alantwurzel, Bitterklee, Enzian, Ingwer, Kardamom und Pomeranze werden dem äußerst aufwendigen und sehr schonenden Verfahren der Mazeration unterzogen. Bei dieser Methode wird über einen Kaltauszug der wertvolle Extrakt der Pflanzen so behutsam gewonnen, dass ihr voller Geschmack zur Geltung kommt.

Durch diese besondere Verarbeitung erhält Wilthener Gebirgskräuter seinen ausgewogenen Charakter und seine herzhafte Harmonie.

Überzeugen Sie sich selbst und genießen Sie mit Wilthener Gebirgskräuter „Zeit fürs Wesentliche“ – im Kreis Ihrer Familie und mit Freunden.

Unsere Trinkempfehlung:
Unsere Trinkempfehlung für Wilthener GebirgskräuterGenießen Sie Wilthener Gebirgskräuter am besten gut gekühlt, pur oder auf Eis. Auch aufregende Cocktails und würzige Grillgerichte lassen sich hervorragend mit Wilthener Gebirgskräuter zubereiten. Probieren Sie es aus – hier finden Sie leckere Rezepte!

Zum Shop
Wilthener Gebirgsblüte

Wilthener Gebirgsblüte

Wilthener Gebirgsblüte steht für unbeschwerten Likör-Genuss. Duftende Holunderblüte und kühle Minze machen aus dieser leichten Kräuterspezialität ein angenehm erfrischendes Geschmackserlebnis.

Als Basis für Wilthener Gebirgsblüte dienen feine Kräuter, die wir schon seit Jahrzehnten in unserer Weinbrennerei verwenden. Die raffinierte Kombination dieser Kräuter mit fruchtiger Holundernote und frischem Minzgeschmack lassen Wilthener Gebirgsblüte das ganze Jahr sommerliche Leichtigkeit versprühen.

Unsere Trinkempfehlung:
Unsere Trinkempfehlung für Wilthener GebirgsblüteGenießen Sie Wilthener Gebirgsblüte auf Eis oder als Aperitif mit Sekt. Leckere Cocktail-Rezepte finden Sie hier.

Zum Shop
Wilthener Amalie's Heimatkräuter

Wilthener Amalie’s Heimatkräuter

Wilthener Amalie’s Heimatkräuter ist der Premium-Kräuterlikör für höchste Ansprüche und besondere Momente. Inspiriert von Amalie Dietrich, der großen Botanikerin und Pflanzensammlerin des 19. Jahrhunderts, wird dieser samtige Kräuterlikör aus über 30 erlesenen Kräutern, Wurzeln und Blüten komponiert. Abgerundet mit einem feinen Hauch Enzian und Süßholz ist Wilthener Amalie’s Heimatkräuter ein vollendeter Genuss für höchste Ansprüche und besondere Momente.

Unsere Trinkempfehlung:
Unsere Trinkempfehlung für Wilthener Amalie's HeimatkräuterAm besten genießen Sie Wilthener Amalie’s Heimatkräuter bei Raumtemperatur und aus einem Genießerglas. Dieses Glas gibt den wertvollen Inhaltsstoffen den Raum, den sie für ihre volle Entfaltung benötigen. Auch die feinen Duftstoffe können dem anspruchsvollen Genießer so optimal schmeicheln.

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Wilthener Gebirgskräuter

Wilthener Gebirgskräuter ist ein herzhaft-milder Kräuterlikör, dem erlesene Kräuter, Samen und Wurzeln sein einzigartiges Aroma verleihen. Er stammt seit jeher aus Wilthen, aus einer der traditionsreichsten Brennereien Deutschlands.

Ausgesuchte Inhaltsstoffe wie Alantwurzel, Bitterklee, Enzian, Ingwer, Kardamom und Pomeranze werden dem äußerst aufwendigen und sehr schonenden Verfahren der Mazeration unterzogen. Bei dieser Methode wird über einen Kaltauszug der wertvolle Extrakt der Pflanzen so behutsam gewonnen, dass ihr voller Geschmack zur Geltung kommt.

Durch diese besondere Verarbeitung erhält Wilthener Gebirgskräuter seinen ausgewogenen Charakter und seine herzhafte Harmonie.

Überzeugen Sie sich selbst und genießen Sie mit Wilthener Gebirgskräuter „Zeit fürs Wesentliche“ – im Kreis Ihrer Familie und mit Freunden.

Unsere Trinkempfehlung:
Unsere Trinkempfehlung für Wilthener GebirgskräuterGenießen Sie Wilthener Gebirgskräuter am besten gut gekühlt, pur oder auf Eis. Auch aufregende Cocktails und würzige Grillgerichte lassen sich hervorragend mit Wilthener Gebirgskräuter zubereiten. Probieren Sie es aus – hier finden Sie leckere Rezepte!

Wilthener Gebirgsblüte

Wilthener Gebirgsblüte steht für unbeschwerten Likör-Genuss. Duftende Holunderblüte und kühle Minze machen aus dieser leichten Kräuterspezialität ein angenehm erfrischendes Geschmackserlebnis.

Als Basis für Wilthener Gebirgsblüte dienen feine Kräuter, die wir schon seit Jahrzehnten in unserer Weinbrennerei verwenden. Die raffinierte Kombination dieser Kräuter mit fruchtiger Holundernote und frischem Minzgeschmack lassen Wilthener Gebirgsblüte das ganze Jahr sommerliche Leichtigkeit versprühen.

Unsere Trinkempfehlung:
Unsere Trinkempfehlung für Wilthener GebirgsblüteGenießen Sie Wilthener Gebirgsblüte auf Eis oder als Aperitif mit Sekt. Leckere Cocktail-Rezepte finden Sie hier.

Wilthener Amalie’s Heimatkräuter

Wilthener Amalie’s Heimatkräuter ist der Premium-Kräuterlikör für höchste Ansprüche und besondere Momente. Inspiriert von Amalie Dietrich, der großen Botanikerin und Pflanzensammlerin des 19. Jahrhunderts, wird dieser samtige Kräuterlikör aus über 30 erlesenen Kräutern, Wurzeln und Blüten komponiert. Abgerundet mit einem feinen Hauch Enzian und Süßholz ist Wilthener Amalie’s Heimatkräuter ein vollendeter Genuss für höchste Ansprüche und besondere Momente.

Unsere Trinkempfehlung:
Unsere Trinkempfehlung für Wilthener Amalie's HeimatkräuterAm besten genießen Sie Wilthener Amalie’s Heimatkräuter bei Raumtemperatur und aus einem Genießerglas. Dieses Glas gibt den wertvollen Inhaltsstoffen den Raum, den sie für ihre volle Entfaltung benötigen. Auch die feinen Duftstoffe können dem anspruchsvollen Genießer so optimal schmeicheln.

Amalie Dietrich

Amalie Dietrich (1821 –1891)

Amalie Dietrich, die große Botanikerin und Pflanzensammlerin des 19. Jahrhunderts, gab die Inspiration zu den Kräuterlikören aus der Wilthener Weinbrennerei.

Aufgewachsen in Siebenlehn in Sachsen, erkundete sie schon in ihrer Kindheit die heimische Pflanzenwelt. Zuerst auf Spaziergängen in ihrer Umgebung, später dann auf ausgedehnten Sammelreisen, die sie um die ganze Welt führten und sie über die Grenzen ihrer Heimat hinaus bekannt machten.

Viele bis dahin unbekannte Kräuter und Pflanzen wurden durch ihre Arbeit und Forschung der Allgemeinheit zugänglich gemacht und waren außerordentlich wertvoll für wissenschaftliche Erkenntnisse. Dieses Wissen wird auch in der Rezeptur vom Wilthener Gebirgskräuter angewandt.

Amalie Dietrich (1821 –1891)

Amalie Dietrich

Amalie Dietrich, die große Botanikerin und Pflanzensammlerin des 19. Jahrhunderts, gab die Inspiration zu den Kräuterlikören aus der Wilthener Weinbrennerei.

Aufgewachsen in Siebenlehn in Sachsen, erkundete sie schon in ihrer Kindheit die heimische Pflanzenwelt. Zuerst auf Spaziergängen in ihrer Umgebung, später dann auf ausgedehnten Sammelreisen, die sie um die ganze Welt führten und sie über die Grenzen ihrer Heimat hinaus bekannt machten.

Viele bis dahin unbekannte Kräuter und Pflanzen wurden durch ihre Arbeit und Forschung der Allgemeinheit zugänglich gemacht und waren außerordentlich wertvoll für wissenschaftliche Erkenntnisse. Dieses Wissen wird auch in der Rezeptur vom Wilthener Gebirgskräuter angewandt.

Enzian

Enzian

Botanischer Name:
Gentiana lutea

Geschichtliches:
Der Gelbe Enzian ist eine typische Gebirgspflanze und wurde aufgrund seiner intensiven Bitterstoffe schon frühzeitig als Heilpflanze geschätzt. Sein botanischer Name geht auf Gentis, einen illyrischen König des Altertums, zurück.

Verwendung:
Die Wurzel des Gelben Enzians gibt Wilthener Gebirgskräuter eine extraktive Bitternote.

Alant

Alant

Botanischer Name:
Inula helenium

Geschichtliches:
Der ursprünglich aus Asien stammende Alant ist heute noch in vielen Bauerngärten im Gebirge verbreitet. Er wurde schon in der Antike als Heilpflanze und Gewürz verwendet. Sein botanischer Name erinnert an antike Legenden um die schöne Helena.

Verwendung:
Die Alantwurzel verleiht Wilthener Gebirgskräuter eine herbe, würzige Note.

Pomeranze

Pomeranze

Botanischer Name:
Citrus x aurantium

Geschichtliches:
Die Pomeranze findet erste Erwähnungen bereits im 10. Jahrhundert in arabischen Schriften. Die Früchte sind orangenähnlich, aber bitterer und kleiner. Daher wird die Pomeranze auch als Bitterorange bezeichnet. Ihre Frucht ist vielseitig einsetzbar und findet Verwendung in Limonaden, Likören, Backzutaten und in der Parfümerie.

Verwendung:
Die Schalen unreifer Pomeranzen geben Wilthener Gebirgskräuter eine angenehm fruchtige und zugleich bittere Note.

Ingwer

Ingwer

Botanischer Name:
Zingiber officinale

Geschichtliches:
Bereits von der Antike bis zur frühen Neuzeit wurde der Ingwer als Heilpflanze eingesetzt. Der Geruch des Ingwers ist aromatisch, der Geschmack brennend-scharf und würzig. Mit dieser Charakteristik hat sich Ingwer heute einen festen Platz unter den Gewürzen erobert.

Verwendung:
In Wilthener Gebirgskräuter bewirkt Ingwer eine leichte aromatische Schärfe.

Bitterklee

Bitterklee

Botanischer Name:
Menyanthes palustris

Geschichtliches:
Bitterklee wächst bevorzugt in Sümpfen und Mooren auf der nördlichen Erdhalbkugel. Seinen Namen trägt er aufgrund seiner Blattform – ansonsten ist er aber nicht mit dem Klee verwandt, sondern mit dem Enzian. Damit lässt sich auch sein bitterer Geschmack erklären.

Verwendung:
Als weitere bittere und extraktive Zutat unterstützt Bitterklee das harmonische Geschmacksbild von Wilthener Gebirgskräuter.

Kardamom

Kardamom

Botanischer Name:
Elettaria cardamomum

Geschichtliches:
Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse und ein weit verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Im Gegensatz zu anderen Ingwergewächsen wird beim Kardamom die Frucht genutzt und nicht etwa der Wurzelstock. Die Samenkapseln enthalten ein ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht.

Verwendung:
Das süßlich-harzige Aroma des Kardamoms verleiht Wilthener Gebirgskräuter seine besondere Würze.

Enzian

Enzian

Botanischer Name:
Gentiana lutea

Geschichtliches:
Der Gelbe Enzian ist eine typische Gebirgspflanze und wurde aufgrund seiner intensiven Bitterstoffe schon frühzeitig als Heilpflanze geschätzt. Sein botanischer Name geht auf Gentis, einen illyrischen König des Altertums, zurück.

Verwendung:
Die Wurzel des Gelben Enzians gibt Wilthener Gebirgskräuter eine extraktive Bitternote.

Alant

Alant

Botanischer Name:
Inula helenium

Geschichtliches:
Der ursprünglich aus Asien stammende Alant ist heute noch in vielen Bauerngärten im Gebirge verbreitet. Er wurde schon in der Antike als Heilpflanze und Gewürz verwendet. Sein botanischer Name erinnert an antike Legenden um die schöne Helena.

Verwendung:
Die Alantwurzel verleiht Wilthener Gebirgskräuter eine herbe, würzige Note.

Pomeranze

Pomeranze

Botanischer Name:
Citrus x aurantium

Geschichtliches:
Die Pomeranze findet erste Erwähnungen bereits im 10. Jahrhundert in arabischen Schriften. Die Früchte sind orangenähnlich, aber bitterer und kleiner. Daher wird die Pomeranze auch als Bitterorange bezeichnet. Ihre Frucht ist vielseitig einsetzbar und findet Verwendung in Limonaden, Likören, Backzutaten und in der Parfümerie.

Verwendung:
Die Schalen unreifer Pomeranzen geben Wilthener Gebirgskräuter eine angenehm fruchtige und zugleich bittere Note.

Ingwer

Ingwer

Botanischer Name:
Zingiber officinale

Geschichtliches:
Bereits von der Antike bis zur frühen Neuzeit wurde der Ingwer als Heilpflanze eingesetzt. Der Geruch des Ingwers ist aromatisch, der Geschmack brennend-scharf und würzig. Mit dieser Charakteristik hat sich Ingwer heute einen festen Platz unter den Gewürzen erobert.

Verwendung:
In Wilthener Gebirgskräuter bewirkt Ingwer eine leichte aromatische Schärfe.

Bitterklee

Bitterklee

Botanischer Name:
Menyanthes palustris

Geschichtliches:
Bitterklee wächst bevorzugt in Sümpfen und Mooren auf der nördlichen Erdhalbkugel. Seinen Namen trägt er aufgrund seiner Blattform – ansonsten ist er aber nicht mit dem Klee verwandt, sondern mit dem Enzian. Damit lässt sich auch sein bitterer Geschmack erklären.

Verwendung:
Als weitere bittere und extraktive Zutat unterstützt Bitterklee das harmonische Geschmacksbild von Wilthener Gebirgskräuter.

Kardamom

Kardamom

Botanischer Name:
Elettaria cardamomum

Geschichtliches:
Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse und ein weit verbreitetes Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Im Gegensatz zu anderen Ingwergewächsen wird beim Kardamom die Frucht genutzt und nicht etwa der Wurzelstock. Die Samenkapseln enthalten ein ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht.

Verwendung:
Das süßlich-harzige Aroma des Kardamoms verleiht Wilthener Gebirgskräuter seine besondere Würze.

Original Wilthener Gebirgskräuter BBQ-Sauce

Grillrezept: BBQ-Sauce

½ Zwiebel, 50 g geräucherter Speck, Öl zum Anbraten, 50 g Honig, 125 ml Wilthener Gebirgskräuter, 1 Chilischote, 250 ml Tomatenketchup, Salz zum Würzen

Die Zwiebel abziehen und in kleine Würfel hacken. Den Speck in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebelwürfel mit dem Speck in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Honig und Wilthener Gebirgskräuter dazugeben und alles zusammen etwas köcheln lassen. Die Chilischote klein schneiden. Bei Bedarf die Kerne entfernen. Chili und Tomatenketchup mit in die Pfanne geben, alles kurz aufkochen lassen und mit Salz abschmecken. Spareribs während des Grillens mit der BBQ-Sauce bestreichen. Die Sauce passt ebenfalls hervorragend als Dip zu allen Sorten Grillfleisch und Würstchen.

Original Wilthener Gebirgskräuter Hähnchenmarinade

Grillrezept: Hähnchenmarinade

2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 4 EL Butter, 2 EL Sojasauce, 100 ml Hühnerbrühe, 200 ml Wilthener Gebirgskräuter, 100 g Honig, 1 ½ TL Ingwer (gemahlen), 1 ¼ TL Salz, ¾ TL Rosenpaprika, ¾ TL Zwiebelpulver, ¾ TL Chili-Pfeffer, ½ TL Salbei, ¼ TL Kümmel

Die Zwiebeln und den Knoblauch abziehen, klein hacken und in einer Pfanne mit Butter anschwitzen. Zwiebeln und Knoblauch mit Sojasauce, Hühnerbrühe und Wilthener Gebirgskräuter ablöschen. Honig und Gewürze dazugeben und alles etwas einkochen. Die Marinade über das Fleisch geben und mindestens 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Original Wilthener Gebirgskräuter Zitronengrasmarinade

Grillrezept: Zitronengrasmarinade

½ Bund Minze, 1-2 Chilischoten, 7 Zitronengrasstangen, 5 Limonenblätter, 5 Blätter Basilikum, 4 Limonen, 1 EL Ingwer, 100 ml Wilthener Gebirgskräuter, 50 g Zucker, 50 g Salz

Die Minze waschen, trocken schütteln und klein zupfen. Die Chilischoten klein schneiden und die Kerne bei Bedarf entfernen. Die Zitronengrasstangen in kleine Stücke und die Limonenblätter in sehr feine Streifen schneiden. Den Ingwer mit einer Reibe fein reiben. Alle Zutaten mit einem Mörser vermengen. Nach Geschmack Chili dazugeben. Mit Salz abschmecken. Zum Beispiel Garnelen mit der Marinade bestreichen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Die Marinade passt auch gut zu Fisch oder Fleisch.

Original Wilthener Gebirgskräuterbutter mit Oliven

Grillrezept: Gebirgskräuterbutter mit Oliven

100 g schwarze Oliven, 1 Knoblauchzehe, 250 g Butter, 4 cl Wilthener Gebirgskräuter, Salz und Pfeffer zum Würzen

Die schwarzen Oliven entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe abziehen und fein reiben. Die zimmerwarme Butter mit den Oliven, dem Knoblauch und dem Wilthener Gebirgskräuter zu einer homogenen Masse vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Oliven-Gebirgskräuterbutter lässt sich hervorragend auf einem warmen Baguette genießen.

Original Wilthener Gebirgskräuterbutter

Grillrezept: Gebirgskräuterbutter

2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 4 cl Wilthener Gebirgskräuter, ¼ Bund Rosmarin, ¼ Bund Thymian, ¼ Bund Petersilie, 250 g Butter, Salz und Pfeffer zum Würzen

Die Schalotten und den Knoblauch abziehen und fein hacken. Beides in einer Pfanne anschwitzen und mit Wilthener Gebirgskräuter ablöschen. Die Kräuter abbrausen, trocken schütteln und fein hacken. Die Kräuter mit der Butter und dem Schalotten-Gebirgskräuter-Mix vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gebirgskräuterbutter lässt sich besonders gut zu einem T-Bone-Steak oder frischem Baguette genießen.

Original Wilthener Gebirgskräuterdressing mit Parmesan

Grillrezept: Gebirgskräuter-Parmesandressing

100 g Parmesan, 1 Knoblauchzehe, 125 g Mayonnaise, 100 ml Wilthener Gebirgskräuter, 50 ml Olivenöl, 20 ml heller Balsamico, Salz und Pfeffer zum Würzen

Den Parmesan grob reiben. Die Knoblauchzehe abziehen und in feine Stücke schneiden. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing passt besonders gut zu einem Caesar Salad.

Original Wilthener Gebirgskräuter-Walnussdressing

Grillrezept: Gebirgskräuter-Walnussdressing

1 rote Zwiebel, 100 g Walnusskerne, 1 TL süßer Senf, 3 EL heller Balsamico, 4 EL Wilthener Gebirgskräuter, 4 EL Walnussöl, Salz zum Würzen

Die Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. Die Walnüsse klein hacken. Senf, hellen Balsamico und Wilthener Gebirgskräuter in einer Schüssel vermengen. Das Walnussöl langsam einfließen lassen. Die Zwiebelwürfel und die Walnüsse dazugeben. Das Dressing mit Salz abschmecken. Es passt besonders gut zu gegrilltem Gemüse oder einem mediterranen Salat.

Original Wilthener Gebirgskräutersabayon

Grillrezept: Gebirgskräutersabayon

400 g frische gemischte Beeren, 250 ml Wilthener Gebirgskräuter, 4 Eigelb, 2 Eiweiß, 50 g Zucker

Die Beeren waschen, putzen und klein schneiden. Wilthener Gebirgskräuter, Eigelb, Eiweiß und den Zucker vermengen und mit dem Schneebesen in einem Schlagkessel vier bis fünf Minuten über einem heißen Wasserbad zu einem festen Schaum schlagen. Beeren und Sabayon abwechselnd in Gläser schichten.

Grillrezept: BBQ-Sauce

Original Wilthener Gebirgskräuter BBQ-Sauce

½ Zwiebel, 50 g geräucherter Speck, Öl zum Anbraten, 50 g Honig, 125 ml Wilthener Gebirgskräuter, 1 Chilischote, 250 ml Tomatenketchup, Salz zum Würzen

Die Zwiebel abziehen und in kleine Würfel hacken. Den Speck in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebelwürfel mit dem Speck in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Honig und Wilthener Gebirgskräuter dazugeben und alles zusammen etwas köcheln lassen. Die Chilischote klein schneiden. Bei Bedarf die Kerne entfernen. Chili und Tomatenketchup mit in die Pfanne geben, alles kurz aufkochen lassen und mit Salz abschmecken. Spareribs während des Grillens mit der BBQ-Sauce bestreichen. Die Sauce passt ebenfalls hervorragend als Dip zu allen Sorten Grillfleisch und Würstchen.

Grillrezept: Hähnchenmarinade

Original Wilthener Gebirgskräuter Hähnchenmarinade

2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 4 EL Butter, 2 EL Sojasauce, 100 ml Hühnerbrühe, 200 ml Wilthener Gebirgskräuter, 100 g Honig, 1 ½ TL Ingwer (gemahlen), 1 ¼ TL Salz, ¾ TL Rosenpaprika, ¾ TL Zwiebelpulver, ¾ TL Chili-Pfeffer, ½ TL Salbei, ¼ TL Kümmel

Die Zwiebeln und den Knoblauch abziehen, klein hacken und in einer Pfanne mit Butter anschwitzen. Zwiebeln und Knoblauch mit Sojasauce, Hühnerbrühe und Wilthener Gebirgskräuter ablöschen. Honig und Gewürze dazugeben und alles etwas einkochen. Die Marinade über das Fleisch geben und mindestens 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Grillrezept: Zitronengrasmarinade

Original Wilthener Gebirgskräuter Zitronengrasmarinade

½ Bund Minze, 1-2 Chilischoten, 7 Zitronengrasstangen, 5 Limonenblätter, 5 Blätter Basilikum, 4 Limonen, 1 EL Ingwer, 100 ml Wilthener Gebirgskräuter, 50 g Zucker, 50 g Salz

Die Minze waschen, trocken schütteln und klein zupfen. Die Chilischoten klein schneiden und die Kerne bei Bedarf entfernen. Die Zitronengrasstangen in kleine Stücke und die Limonenblätter in sehr feine Streifen schneiden. Den Ingwer mit einer Reibe fein reiben. Alle Zutaten mit einem Mörser vermengen. Nach Geschmack Chili dazugeben. Mit Salz abschmecken. Zum Beispiel Garnelen mit der Marinade bestreichen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Die Marinade passt auch gut zu Fisch oder Fleisch.

Grillrezept: Gebirgskräuterbutter mit Oliven

Original Wilthener Gebirgskräuterbutter mit Oliven

100 g schwarze Oliven, 1 Knoblauchzehe, 250 g Butter, 4 cl Wilthener Gebirgskräuter, Salz und Pfeffer zum Würzen

Die schwarzen Oliven entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe abziehen und fein reiben. Die zimmerwarme Butter mit den Oliven, dem Knoblauch und dem Wilthener Gebirgskräuter zu einer homogenen Masse vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Oliven-Gebirgskräuterbutter lässt sich hervorragend auf einem warmen Baguette genießen.

Grillrezept: Gebirgskräuterbutter

Original Wilthener Gebirgskräuterbutter

2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 4 cl Wilthener Gebirgskräuter, ¼ Bund Rosmarin, ¼ Bund Thymian, ¼ Bund Petersilie, 250 g Butter, Salz und Pfeffer zum Würzen

Die Schalotten und den Knoblauch abziehen und fein hacken. Beides in einer Pfanne anschwitzen und mit Wilthener Gebirgskräuter ablöschen. Die Kräuter abbrausen, trocken schütteln und fein hacken. Die Kräuter mit der Butter und dem Schalotten-Gebirgskräuter-Mix vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gebirgskräuterbutter lässt sich besonders gut zu einem T-Bone-Steak oder frischem Baguette genießen.

Grillrezept: Gebirgskräuter-Parmesandressing

Original Wilthener Gebirgskräuterdressing mit Parmesan

100 g Parmesan, 1 Knoblauchzehe, 125 g Mayonnaise, 100 ml Wilthener Gebirgskräuter, 50 ml Olivenöl, 20 ml heller Balsamico, Salz und Pfeffer zum Würzen

Den Parmesan grob reiben. Die Knoblauchzehe abziehen und in feine Stücke schneiden. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing passt besonders gut zu einem Caesar Salad.

Grillrezept: Gebirgskräuter-Walnussdressing

Original Wilthener Gebirgskräuter-Walnussdressing

1 rote Zwiebel, 100 g Walnusskerne, 1 TL süßer Senf, 3 EL heller Balsamico, 4 EL Wilthener Gebirgskräuter, 4 EL Walnussöl, Salz zum Würzen

Die Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. Die Walnüsse klein hacken. Senf, hellen Balsamico und Wilthener Gebirgskräuter in einer Schüssel vermengen. Das Walnussöl langsam einfließen lassen. Die Zwiebelwürfel und die Walnüsse dazugeben. Das Dressing mit Salz abschmecken. Es passt besonders gut zu gegrilltem Gemüse oder einem mediterranen Salat.

Grillrezept: Gebirgskräutersabayon

Original Wilthener Gebirgskräutersabayon

400 g frische gemischte Beeren, 250 ml Wilthener Gebirgskräuter, 4 Eigelb, 2 Eiweiß, 50 g Zucker

Die Beeren waschen, putzen und klein schneiden. Wilthener Gebirgskräuter, Eigelb, Eiweiß und den Zucker vermengen und mit dem Schneebesen in einem Schlagkessel vier bis fünf Minuten über einem heißen Wasserbad zu einem festen Schaum schlagen. Beeren und Sabayon abwechselnd in Gläser schichten.

Erdbeer-Orangen-Bowle mit Wilthener Gebirgsblüte-

Erdbeer-Orangen-Bowle mit Wilthener Gebirgsblüte

Zutaten (für ca. 18 Gläser):
hausgemachter Orangensirup:
200 g Zucker, 200 ml frisch gepresster Orangensaft, ½ Bund Zitronenverbene, 2 EL geriebene Orangenschale, alternativ: 300 ml Orangensirup (Fertigprodukt), 500 g Erdbeeren, 2 Bio Orangen, 150-200 ml Wilthener Gebirgsblüte, Eiswürfel, 3 Flaschen halbtrockener Sekt (à 750 ml), 1 Flasche Mineralwasser (nach Geschmack)

Für den hausgemachten Orangensirup den Zucker, Orangensaft, Zitronenverbene-Blättchen (bis auf einige für die Bowle) und die geriebene Orangenschale erst aufkochen und dann bei kleiner Hitze sirupartig einkochen lassen. Orangensirup durch ein Sieb passieren und abkühlen lassen.
Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Orangen heiß waschen und in Scheiben schneiden. Sirup und Wilthener Gebirgsblüte vermengen und die Erdbeer- und Orangenscheiben damit marinieren. Mischung in ein Bowlengefäß füllen, Eiswürfel und restliche Zitronenverbene zugeben und mit Sekt und Mineralwasser nach Belieben auffüllen.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten, schneller geht es mit gekauftem Orangensirup.

Himbeerglück mit Wilthener Gebirgsblüte

Himbeerglück mit Wilthener Gebirgsblüte

Zutaten (für ca. 8 Gläser):
200 ml Wilthener Gebirgsblüte, 50 ml Himbeersirup, 250 g Himbeeren, Crushed Ice, 750 ml Tonicwater

Wilthener Gebirgsblüte, Himbeersirup und gewaschene Himbeeren vermengen und in einer kleinen Schüssel bis zum Servieren marinieren. Die Himbeer-Mischung mit Crushed Ice in Longdrink-Gläser füllen und mit Tonicwater auffüllen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Blütenrausch mit Wilthener Gebirgsblüte

Blütenrausch mit Wilthener Gebirgsblüte

Zutaten (für ca. 2 Gläser):
1 Orange, einige Bio-Rosenblätter, 25 ml Rosensirup, 30 ml Wilthener Gebirgsblüte, ca. 6 Eiswürfel, 150 ml trockener Sekt, 30 ml Mineralwasser

Die Orangenschale fein abschälen. Dabei alle weißen Häutchen entfernen. Die Orange in dünne Scheiben schneiden. Orangenscheiben, Rosenblätter, Rosensirup und Wilthener Gebirgsblüte gut gekühlt mischen und in Gläser füllen. Jeweils einige Eiswürfel zugeben und mit gekühltem Sekt und etwas Mineralwasser aufgefüllt genießen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Wiesn-Gaudi mit Wilthener Gebirgsblüte

Wiesn-Gaudi mit Wilthener Gebirgsblüte

Zutaten (für ca. 4 Gläser):
400 ml Wermut (z.B. Noilly Prat oder Martini), 160 ml Wilthener Gebirgsblüte, Eiswürfel, 4 grüne Oliven

Wermut und Wilthener Gebirgsblüte mit 2 Eiswürfeln in einen Cocktailshaker geben, kurz shaken und in Martinigläser abseihen. Mit Eiswürfeln auffüllen und mit einer Olive am Holzspießchen servieren.

Erdbeer-Orangen-Bowle mit Wilthener Gebirgsblüte

Erdbeer-Orangen-Bowle mit Wilthener Gebirgsblüte-

Zutaten (für ca. 18 Gläser):
hausgemachter Orangensirup:
200 g Zucker, 200 ml frisch gepresster Orangensaft, ½ Bund Zitronenverbene, 2 EL geriebene Orangenschale, alternativ: 300 ml Orangensirup (Fertigprodukt), 500 g Erdbeeren, 2 Bio Orangen, 150-200 ml Wilthener Gebirgsblüte, Eiswürfel, 3 Flaschen halbtrockener Sekt (à 750 ml), 1 Flasche Mineralwasser (nach Geschmack)

Für den hausgemachten Orangensirup den Zucker, Orangensaft, Zitronenverbene-Blättchen (bis auf einige für die Bowle) und die geriebene Orangenschale erst aufkochen und dann bei kleiner Hitze sirupartig einkochen lassen. Orangensirup durch ein Sieb passieren und abkühlen lassen.
Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Orangen heiß waschen und in Scheiben schneiden. Sirup und Wilthener Gebirgsblüte vermengen und die Erdbeer- und Orangenscheiben damit marinieren. Mischung in ein Bowlengefäß füllen, Eiswürfel und restliche Zitronenverbene zugeben und mit Sekt und Mineralwasser nach Belieben auffüllen.

Zubereitungszeit ca. 30 Minuten, schneller geht es mit gekauftem Orangensirup.

Himbeerglück mit Wilthener Gebirgsblüte

Himbeerglück mit Wilthener Gebirgsblüte

Zutaten (für ca. 8 Gläser):
200 ml Wilthener Gebirgsblüte, 50 ml Himbeersirup, 250 g Himbeeren, Crushed Ice, 750 ml Tonicwater

Wilthener Gebirgsblüte, Himbeersirup und gewaschene Himbeeren vermengen und in einer kleinen Schüssel bis zum Servieren marinieren. Die Himbeer-Mischung mit Crushed Ice in Longdrink-Gläser füllen und mit Tonicwater auffüllen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Blütenrausch mit Wilthener Gebirgsblüte

Blütenrausch mit Wilthener Gebirgsblüte

Zutaten (für ca. 2 Gläser):
1 Orange, einige Bio-Rosenblätter, 25 ml Rosensirup, 30 ml Wilthener Gebirgsblüte, ca. 6 Eiswürfel, 150 ml trockener Sekt, 30 ml Mineralwasser

Die Orangenschale fein abschälen. Dabei alle weißen Häutchen entfernen. Die Orange in dünne Scheiben schneiden. Orangenscheiben, Rosenblätter, Rosensirup und Wilthener Gebirgsblüte gut gekühlt mischen und in Gläser füllen. Jeweils einige Eiswürfel zugeben und mit gekühltem Sekt und etwas Mineralwasser aufgefüllt genießen.

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

Wiesn-Gaudi mit Wilthener Gebirgsblüte

Wiesn-Gaudi mit Wilthener Gebirgsblüte

Zutaten (für ca. 4 Gläser):
400 ml Wermut (z.B. Noilly Prat oder Martini), 160 ml Wilthener Gebirgsblüte, Eiswürfel, 4 grüne Oliven

Wermut und Wilthener Gebirgsblüte mit 2 Eiswürfeln in einen Cocktailshaker geben, kurz shaken und in Martinigläser abseihen. Mit Eiswürfeln auffüllen und mit einer Olive am Holzspießchen servieren.